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Biologie-Unterricht live in Wittenberge

Taube auf der Fensterbank Biologie-Unterricht live in Wittenberge

An der Elblandgrundschule in Wittenberge brauchen die Kinder im Biologieunterricht nur aus dem Fenster zu schauen, um etwas über die Natur zu lernen. Auf der Fensterbank brüten Ringeltauben. Die Tiere fanden keinen anderen Nistplatz mehr, seit die Schule ihren Baum auf dem Hof hatte fällen lassen.

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Die Ringeltaube auf dem Fensterbrett mit ihren Küken.

Quelle: privat

Wittenberge. Biologieunterricht mit Live-Charakter erleben seit einigen Wochen die Kinder in der Wittenberger Elblandgrundschule. Sie können ganz aus der Nähe ein Taubenpaar beim Brüten und bei der Aufzucht ihrer Küken beobachten, berichtete Gudrun Spielmann von der Schule.

Jahrelang hatte ein Ringeltaubenpaar im Innenhof der Grundschule genistet, fast unbemerkt von all dem Trubel, den Grundschüler so in ihrem Alltag veranstalten. Nun war dort, wo die Vögel sich immer aufgehalten hatten, plötzlich ein Dach. Ihr Baum war weg, ein neues Atrium war im Hof der Grundschule entstanden. Doch die Tauben blieben. Sie saßen mal auf dieser, mal auf jener Fensterbank, schauten neugierig während des Unterrichts und zur Freude der Kinder in die Klassenräume. Die Vögel schienen fast zu fragen: „Wo sollen wir denn nun hin?“

Jetzt war es Zeit, ein Nest zu bauen. Das Ringeltaubenpaar suchte nicht lange weiter und entschloss sich, direkt auf der Fensterbank des Biologieraumes sein Nest zu errichten. Dort legten sie ihre Eier ab und begannen zu brüten. Das konnten die Schüler aus nächster Nähe hinter der Glasscheibe beobachten. Jeder Schüler war gespannt, wie sich die kleinen Täubchen entwickelten. Und für die Biologielehrer war die Sache ein echter Glücksfall.

Inzwischen sind die kleinen Täubchen flügge und werden bald mit den Schülern in die Ferien fliegen. Und die Kinder haben gelernt, dass es auch für Tiere wichtig ist, einen festen Platz im Leben zu finden und ein zu Hause zu haben, meinte Gudrun Spielmann abschließend.

Von MAZonline

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