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Prignitz Blühende Landschaften
Lokales Prignitz Blühende Landschaften
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00:17 01.06.2017
Am Großen Brack in Wootz blüht jetzt die gelbe Wasserkresse. Sie liebt nährstoffreiche Böden und langsam fließende Gewässer. Quelle: Naturwacht
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Lenzen

Sie blüht von Mai bis August und wächst in Sümpfen auf nährstoffreichen Böden, an stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Wie die Naturwacht Lenzen berichtet, blüht die Wasserkresse seit einigen Tagen auffallend leuchtend gelb in Wootz am Großen Brack. Die Art ist in den Stromtälern zwar häufig, aber in dieser Intensität nur am Großen Brack in Wootz zu bewundern.

Die Wiesen-, Wald- und Flusslandschaften in der Region Elbtal­aue, in denen viele Tier- und Pflanzenarten ihr Rückzugsgebiet haben, stehen jetzt in voller Blüte. Für die Naturwacht des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe die beste Zeit, um mit den Besuchern auf Wanderung zu gehen und die Pflanzenwelt zu erkunden.

Auf feuchtem und nassem Grünland blüht der Kriechende Hahnenfuß leuchtend gelb und der Rot-Klee purpurrot. Seltener ist auch die Kuckucks-Lichtnelke an diesem Standort zu sehen. Sie gedeiht am besten in feuchten, mäßig fetten Wiesen, Mooren und Sümpfen. An Uferfluren, Gräben, offenen und schlammigen Senken blüht der Gift-Hahnenfuß gelb. Der walzenförmige Blütenboden, an dessen Basis die Kronblätter und Staubblätter zu erkennen sind, fällt bei dieser Pflanze sofort ins Auge.

Entlang von Wegen und Feldern ist der azurblau blühende Gamander-Ehrenpreis zu beobachten, der zum Teil Teppiche bildet. Er gehört zu den Wegerichgewächsen und ist auch unter dem Namen Männertreu bekannt. Versucht man die Pflanze zu pflücken, so fallen die Blütenblätter sehr schnell ab.

Auf den weißen Blüten des Acker-Hornkrauts können Bienen und Fliegen beobachtet werden. Die grünen oder gelbgrünen Hüllenblätter der Esels-Wolfsmilch wirken auf den ersten Blick wie Blütenblätter. Auch der Reiherschnabel mit den rosa Blüten ist hier zu finden. In den Hecken blüht zurzeit das unscheinbare Pfaffenhütchen grünlich-weiß, die Blüten der Kastanien sind schon deutlicher sichtbar. Wiesen-Kerbel bildet an vielen Wegrändern weiße Schleier.

Die Rangerin Marion Korsch weist auf das Breitblättrige Knabenkraut und den seltener vorkommenden Kleinen Klappertopf am Heuweg im Rambower Moor hin. Noch nicht entdecken konnte sie in diesem Jahr das Bunte Vergissmeinnicht. Es steht seit 1996 in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Deutschlands.

Von Cornelia Felsch

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