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Blumenthal: Schutz gegen Starkregen

Ortsbeirat will Unwetterfolgen mildern Blumenthal: Schutz gegen Starkregen

Die Blumenthaler hatten Ende August mächtig unter einer Schlammlawine zu leiden, die ein Starkregen ausgelöst hatte. Zu solchen Unwetterfolgen soll es künftig nicht mehr kommen. Der Ortsbeirat besprach mögliche Maßnahmen.

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Zu den Problembereichen zählt der Grabendurchlass am Bahnübergang.

Quelle: Ruch

Blumenthal. Das Unwetter vom 30. August dieses Jahres in Blumenthal und dessen Folgen (die MAZ berichtete) sitzen noch tief im Gedächtnis der Betroffenen fest. Um für die Zukunft besser gewappnet zu sein, stand diese Thematik auf der Tagesordnung der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Donnerstagabend in Blumenthal.

Zur Erinnerung: Nach Starkregenfällen war damals besonders der innerörtliche Bereich der Landesstraße 145 zwischen Nadelbach und Ortsausgang in Richtung Dahlhausen in Mitleidenschaft gezogen. Private Grundstücke, Gulliabflüsse und technische Anlagen am Bahnübergang wurden vom Schlamm regelrecht geflutet. Besonders das Grundstück von Viola Schmock war beeinträchtigt – eine Schlammlawine des gegenüberliegenden Ackers setzte sich dorthin in Bewegung.

Ein Maßnahmekatalog soll in Zukunft dazu beitragen, dass sich Vorfälle dieses Ausmaßes nicht wiederholen. „Die Auswirkungen sollen minimiert werden“, sagte Ortsvorsteherin Bettina Teiche. Ortsbeirat, Gemeindeverwaltung, Landwirte und Landkreis verständigten sich seit September über Inhalte. Diese stellte Teiche nun als ersten Entwurf vor. „Die vorgelagerten Durchlässe des Grabens parallel zur Bahnschiene sollen regelmäßig kontrolliert und entkrautet werden“, so Teiche. Der Bauhof der Gemeinde übernimmt dafür die Verantwortung. Ein Einwohner merkte an, dass Abfälle im Graben für zusätzliche Mängel sorgen. Das Vorgewende am Acker soll zukünftig um drei Meter verbreitert und das Gefälle in Richtung Straße abgemildert werden. Dies erfolgt, indem entgegen dem Längsgefälle gepflügt und bestellt wird. Denn: „Das Wasser sucht sich seinen Weg“, so Teiche.

Ortsbeiratsmitglied Bernd Geyer regte an: „Alle Beteiligten müssen sich an einen Tisch setzen.“ Damit meint er, auch den Wasser- und Bodenverband mit ins Boot zu holen. Dieses Gespräch ist für Anfang Dezember geplant. Außerdem soll das Bahnunternehmen Regio Infra Nordost einbezogen werden. Das Thema verkehrsrechtliche Einschränkungen in der Ortslage Dahlhausen (die MAZ berichtete) stand bei der Ortsbeiratssitzung ebenfalls zur Diskussion. Dazu sollen weitere Alternativrouten geprüft werden, wie etwa ein paralleler Feldweg zur Horster Straße. Außerdem soll „mit allen ortsansässigen Landwirten das Gespräch geführt werden, um weitere Alternativen zu sondieren“, sagte Bettina Teiche.

Von Christamaria Ruch

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