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Blumiger Gruß beim Kulturstopp in Kampehl

Tourradler genießen Zwischenhalt Blumiger Gruß beim Kulturstopp in Kampehl

Mit einer guten halben Stunde Verspätung kamen die Tourradler zur ihrem Kulturstopp in Kampehl an. Hochrangige Persönlichkeiten standen Spalier und hießen sie willkommen. Die Prinzen und Grafen waren hübsch gekleidet und hatten auch den ein oder anderen Gassenhauer parat

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Fröhlich winkend fuhren die Radler in Kampehl ein.

Quelle: André Reichel

Kampehl. Fast ganz Kampehl war auf den Beinen, um die 682 Radler in Empfang zu nehmen, die in ihrem Dorf zum Kulturstopp einkehrten. Viele Häuser und Gartenzäune waren mit Wimpel und Luftballons geschmückt und nicht wenige Dorfbewohner hatten sich mit Fähnchen und Tüchern bewaffnet, mit denen sie die einfahrenden Radler begrüßen wollten.

Auch hochrangige Persönlichkeiten, wie die historische Gestalt des Prinzen von Homburg in Begleitung seiner Hofdamen mischte sich zur Begrüßung unter das Volk. Manfred Teske, alias Graf Koks von der Gasanstalt, schmetterte gemeinsam mit der Wusterhausener Akkordeonspielerin Inge Hering volkstümliches Liedgut zur Begrüßung der Gäste. Auch Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank und der Amtsdirektor von Neustadt, Dieter Fuchs, waren vor Ort. Ein wenig Geduld musste das Empfangskomitee jedoch aufbringen.

Kirchenkerzen als kleines Präsent

Statt wie geplant um 14 Uhr, rückte das Fahrerfeld mit einer satten Verspätung von einer halben Stunde in Kampehl ein. Der Feststimmung tat dies jedoch weder bei den Radlern, noch bei den Kampehlern keinen Abbruch. Alle drei Gaststätten im Ort hatten eigens geöffnet. Auf dem Töpferhof spielte für die Gäste eine Kapelle auf und am Rande des Geschehens gab es lange Schlangen am Eiswagen. Die „Hofdamen“ des Prinzen verteilten an die Radler Kampehler Kirchenkerzen als kleines Präsent und mussten häufig als Fotomotiv herhalten.

Im Eiltempo besuchten viele Dutzend Radler den berühmten Ritter Kahlbutz in seiner Gruft. Dem Ritter zu Ehren sangen Inge Hering und Manfred Teske sogar ein Kahlbutz-Lied.

Bald schon bestiegen die Tourteilnehmer wieder ihre Räder, um im nur wenige Kilometer entfernten Etappenziel Wusterhausen von hunderten Menschen begrüßt zu werden.

Von André Reichel

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