Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Blumiger Gruß beim Kulturstopp in Kampehl
Lokales Prignitz Blumiger Gruß beim Kulturstopp in Kampehl
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:34 26.05.2016
Fröhlich winkend fuhren die Radler in Kampehl ein. Quelle: André Reichel
Anzeige
Kampehl

Fast ganz Kampehl war auf den Beinen, um die 682 Radler in Empfang zu nehmen, die in ihrem Dorf zum Kulturstopp einkehrten. Viele Häuser und Gartenzäune waren mit Wimpel und Luftballons geschmückt und nicht wenige Dorfbewohner hatten sich mit Fähnchen und Tüchern bewaffnet, mit denen sie die einfahrenden Radler begrüßen wollten.

Auch hochrangige Persönlichkeiten, wie die historische Gestalt des Prinzen von Homburg in Begleitung seiner Hofdamen mischte sich zur Begrüßung unter das Volk. Manfred Teske, alias Graf Koks von der Gasanstalt, schmetterte gemeinsam mit der Wusterhausener Akkordeonspielerin Inge Hering volkstümliches Liedgut zur Begrüßung der Gäste. Auch Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank und der Amtsdirektor von Neustadt, Dieter Fuchs, waren vor Ort. Ein wenig Geduld musste das Empfangskomitee jedoch aufbringen.

Kirchenkerzen als kleines Präsent

Statt wie geplant um 14 Uhr, rückte das Fahrerfeld mit einer satten Verspätung von einer halben Stunde in Kampehl ein. Der Feststimmung tat dies jedoch weder bei den Radlern, noch bei den Kampehlern keinen Abbruch. Alle drei Gaststätten im Ort hatten eigens geöffnet. Auf dem Töpferhof spielte für die Gäste eine Kapelle auf und am Rande des Geschehens gab es lange Schlangen am Eiswagen. Die „Hofdamen“ des Prinzen verteilten an die Radler Kampehler Kirchenkerzen als kleines Präsent und mussten häufig als Fotomotiv herhalten.

Im Eiltempo besuchten viele Dutzend Radler den berühmten Ritter Kahlbutz in seiner Gruft. Dem Ritter zu Ehren sangen Inge Hering und Manfred Teske sogar ein Kahlbutz-Lied.

Bald schon bestiegen die Tourteilnehmer wieder ihre Räder, um im nur wenige Kilometer entfernten Etappenziel Wusterhausen von hunderten Menschen begrüßt zu werden.

Von André Reichel

„Ich bin ich“ heißt ein Projekt, bei dem Flüchtlingskinder Selbstporträts malen. Initiator ist der aus Taiwan stammende und in Wuppertal lebende Professor Luoke Chen. An der Oberschule Glöwen, dem brandenburgweit bisher einzigen Ort, an dem „Ich bin ich“ läuft, lernen gegenwärtig rund 30 Kinder von Flüchtlingen. Sie erhalten Deutschunterricht von Marina Leiling.

29.05.2016
Prignitz Rettungsaktion in Wittenberge - Feuerwehr holt betrunkenen Mann vom Dach

Ein 37-jähriger, betrunkener Wittenberger musste am Mittwoch vom Dach eines Mehrfamilienhauses geholt werden. Der Mann war vor Polizisten geflüchtet, die ihn festnehmen wollte. Zuvor hatte er in seiner Wohnung gelärmt, später den Hitlergruß gezeigt und die Beamten beleidigt.

26.05.2016
Ostprignitz-Ruppin Schützenverein in Gadow - Ein Hobby mit Augenmaß

Seit zwei Jahrzehnten ist Jürgen Kontak bereits Mitglied im Gadower Schützenverein. Vor 14 Jahren wurde er auch zu dessen Präsidenten gewählt. Und so weiß der 60-Jährige, wie penibel die Sicherheitsvorschriften in diesem Sport eingehalten werden müssen und dass der Verein selbst bei der Nachwuchsgewinnung sehr genau guckt, wen er da aufnehmen will.

29.05.2016
Anzeige