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Brandbekämpfer aus sieben Teams kamen

Feuerwehrtag in Perleberg und Wittenberge Brandbekämpfer aus sieben Teams kamen

60 Kameraden aus sieben Mannschaften traten beim vierten gemeinsamen Stadtfeuerwehrtag am Sonnabend in Perleberg und Wittenberge gegeneinander an. Sie kämpften in sieben Disziplinen an sieben Standorten um Punkte. Die Mitglieder der Wehr aus dem kleinen Hinzdorf waren die Größten.

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Die Siegelhagener Feuerwehr beim Beantworten von Fragen im Verkehrsgarten Eichhölzer Weg in Perleberg.

Quelle: Jens Wegner

Perleberg / Wittenberge. Zum vierten Stadtfeuerwehrtag trafen sich am Sonnabend rund 60 Mitglieder aus sieben Mannschaften der Perleberger und Wittenberger Wehren inklusive der dazugehörigen Ortsmannschaften. An diesem Tag sollte in sieben Disziplinen an sieben verschiedenen Standtorten um Punkte gekämpft werden. „Das Wetter stimmt schon mal”, freute sich der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann. „Für das gute Wetter sind die Bürgermeister verantwortlich. Für das schlechte Wetter der Landkreis”, meinte er scherzhaft mit Blick auf Erich Schlotthauer, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz. Die Veranstaltung werde ressourcenschonend durchgeführt – er selbst eröffne den Tag, Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura werde die Siegerehrung in der Kreisstadt vornehmen.

Sein Favorit unter den Disziplinen sei der Schlauchzielwurf, verriet Oliver Hermann. Er betonte, dass der gemeinsame Wettkampf der Wehren Spaß bereiten solle. „Ohne das Miteinander haben wir in Zukunft kaum Chancen, die Aufgaben zu bewältigen.”

Den Schlauchzielwurf üben gerade die Wittenberger Kameraden an den Perleberger Rieselwiesen

Den Schlauchzielwurf üben gerade die Wittenberger Kameraden an den Perleberger Rieselwiesen.

Quelle: Jens Wegner

Erich Schlotthauer ist zufrieden mit den stabil bleibenden Zahlen der Mitglieder in den Wehren. Von den sieben Disziplinen mussten drei in Perleberg und vier in Wittenberge absolviert werden. Übungen enthielten Fragen zur Feuerwehr, das Binden von Knoten – allgemeine Grundlagen der Katastrophenabwehr. Beim Schlauchzielwurf wird ein aufgerollten Schlauch in Richtung zwischen zwei Punkten gerollt. Dieses Ziel galt es möglichst präzise zu treffen.

Beim Überqueren eines Gewässers mit dem Schlauchboot hieß es: Helm ab, Jacke aus, so schnell wie möglich ans andere Ufer gelangen und antreten. „Die Kameraden bekommen über Funk den Auftrag zur nächsten Disziplin. So führen wir auch eine Funkausbildung durch.”, sagte der Wittenberger Stadtbrandmeister Jens Bösel. Auch das Funken werde bewertet.

Die Brandschützer aus Groß Buchholz überqueren den Teich des ehemaligen Delfinbades in Wittenberge

Die Brandschützer aus Groß Buchholz überqueren den Teich des ehemaligen Delfinbades in Wittenberge.

Quelle: Jens Wegner

Insgesamt seien die Wehren der beiden Städte sehr gut zusammengewachsen, sagte Bösel. Man schaue gegenseitig, wie es der andere mache und lerne voneinander. Bedauert wurde, dass der Stadtfeuerwehrtag dieses Jahr ohne die Partnerwehren stattfinden musste.

Ergebnisse: Die Plätze eins bis sieben belegten der Reihenfolge nach die Wehren aus Hinzdorf, Spiegelhagen, Wittenberge, Perleberg, Düpow, Quitzow und Groß Buchholz.

Von Jens Wegner

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