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Prignitz Brandschützer evakuierte Wohnungsnachbarn
Lokales Prignitz Brandschützer evakuierte Wohnungsnachbarn
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09:15 03.11.2017
Feuerwehreinsatz im Wittenberger Allendeviertel. Quelle: Norman Rauth
Wittenberge

Ungewöhnlich lief am späten Donnerstagnachmittag ein Einsatz für die Wittenberger Feuerwehr in der Dr.-Salvador-Allende-Straße ab. Dort kam es, wie Norman Rauth für die elbestädtischen Brandschützer mitteilte, in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Entstehungsbrand, welcher vermutlich durch einen technischen Defekt an der Steckdose ausgelöst wurde. Dieser hatte bereits auf die Küchenmöbel übergegriffen. Ein Großteil der 16 Bewohner konnte durch die Hilfe von René Formella, der selbst im betroffenen Gebäudeteil wohnt, bereits in Sicherheit gebracht werden. René Formella ist selbst langjähriges aktives Mitglied der elbstädtischen Wehr und konnte als ausgebildeter Gruppenführer dem eintreffenden Einsatzleiter wertvolle Informationen geben, wodurch die Lageerkundung verkürzt und umgehend Maßnahmen eingeleitet werden konnten. Während sich die Drehleiter auf der Rückseite des Gebäudes in Stellung brachte, gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz ins Gebäude um die restlichen Bewohner in Sicherheit zu bringen. Ein Trupp begann mit der Brandbekämpfung. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandwohnung und die darunterliegende Wohnung sind derzeit nicht bewohnbar. Während der Aufräumarbeiten wurden die Kameraden zu einem Folgeeinsatz gerufen. Im Horning wurde ein vollgelaufener Keller gemeldet. Dieser Einsatz konnte nach der Lageerkundung abgebrochen werden.

Von MAZ-online

Die Arbeitslosenquote in der Prignitz liegt erstmals seit 1990 unter der Marke von 8 Prozent. Nach den aktuellen Angaben der Agentur für Arbeit in Neuruppin sind derzeit 3181 Männer und Frauen in dem nordwestlichsten Landkreis Brandenburgs ohne Job. Problematisch sei die Lage dagegen für Nichtausgebildete.

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Mit ehrenamtlich tätigen Menschen aus der Prignitz ist Ministerpräsident Dietmar Woidke am Mittwoch während seiner „Zukunftstour Heimat“ zusammengekommen. Dabei erfuhr er unter anderem auch, dass bürokratische Hürden das Engagement oftmals noch erschweren würden. Engagement dürfe nicht am Geld scheitern, sagte er.

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Ganz weit weg von Potsdam und Berlin liegt Cumlosen. Trotz seiner Prignitzer Hochwassererfahrungen war Ministerpräsident Dietmar Woidke bisher noch nicht in dem Ort nördlich von Wittenberge. Bei seiner „Zukunftstour Heimat“ sprach Woidke mit den Menschen in Cumlosen. Die Prignitz sei so etwas wie seine zweite Heimat, sagte er.

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