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Brandserie: Verdächtige Frau verhaftet

Wittenberge Brandserie: Verdächtige Frau verhaftet

Eine Serie von Brandstiftungen hält Wittenberge (Prignitz) in Atem. Seit Januar wurde dort mehr als 25 Mal gezündelt. Nun wurde eine Frau verhaftet. Sie soll in der Nacht zu Mittwoch ein Feuer an einem Mehrfamilienhaus gelegt hat. Ob sie etwas mit den anderen Bränden zu tun hat, wird nun ermittelt.

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Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Wittenberger Bahnstraße.

Quelle: Feuerwehr Wittenberge

Wittenberge. Erneut wurde in Wittenberge Feuer gelegt. In der Nacht zu Mittwoch gegen 4.10 Uhr kam es in der Bürgerstraße zu einem Brand. Das Feuer konnte schnell von Polizeibeamte gelöscht werden, wie Dörte Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, mitteilte. Im Nachgang dessen wurde eine tatverdächtige Frau vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei führt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin die Ermittlungen, heißt es von der Polizei weiter. „Über Tathergang und nähere Einzelheiten kann ich noch nichts sagen“, antwortete der mit den Ermittlungen betraute Staatsanwalt Andreas Pelzer. Er gehe davon aus, dass heute weitere Schritte eingeleitet werden. Die Frau, zu der keine Einzelheiten bekannt wurden, befindet sich weiter in der Polizeiinspektion Prignitz in Haft.

Bereits 25 Häuser in Flammen

Bereits zuvor wurde die Polizei in der Nacht zu Dienstag in Wittenberge zu einem Fall von versuchter Brandstiftung gerufen. Gegen 0.10 Uhr bemerkte der 51 Jahre alte Bewohner eines Hauses in der Packhofstraße Geräusche an der Hauseingangstür. Als er nach dem Rechten sah, stellte er fest, dass Unbekannte offenbar versucht hatten, die Eingangstür anzuzünden. Ob die beiden Taten in Zusammenhang stehen, wird derzeit noch geprüft, informierte die Polizei weiter. Medienberichten zufolge hätten offenbar Zivilbeamte die Frau dabei beobachtet, wie sie Feuer legte.

Die Serie von Brandstiftungen in Wittenberge dauert seit Januar an. Seitdem brannte es in 25 Häusern in Wittenberge. Inklusive anderer versuchter Brandstiftungen dürfte die Serie bereits mehr als 30 Fälle umfassen. Der am schwersten wiegende Vorfall war das Feuer in einem Wohnhaus in der Bahnstraße, bei dem 47 Personen in Sicherheit gebracht werden mussten. Der Chef der stadteigenen Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft, Torsten Diehn, hatte die Taten als „versuchten Mord“ bezeichnet. Zuletzt hatte die Stadt Wittenberge eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt, um Hinweise zur Ergreifung des Täters oder der Täterin zu bekommen. Die Polizei hat vor längerer Zeit eine Ermittlungsgruppe zur Wittenberger Brandserie gebildet.

Von AndreasKönig

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