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Brandstifter ist in psychiatrischer Behandlung

Brände in Karstädt Brandstifter ist in psychiatrischer Behandlung

Ein 20-Jähriger hat offenbar den letzten von mehreren Bränden in einem Haus in Karstädt (Prignitz) gelegt. Offenbar befindet sich der junge Mann in psychiatrischer Behandlung. Die Polizei hat jetzt eine Ermittlungsgruppe gebildet. Denn noch ist nicht klar, ob er auch die anderen Brände gelegt hat.

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Zum dritten Mal musste hier gelöscht werden.

Quelle: Privat

Karstädt. Diese Geschichte ist doch sehr ungewöhnlich: Gleich dreimal brannte es innerhalb kürzester Zeit im selben Hausaufgang eines Wohnblocks in Karstädt, zuletzt am Sonntag. Immerhin dieser letzte Vorfall scheint aufgeklärt, wie am Dienstag der Sprecher der Polizeidirektion Nord, Toralf Reinhardt, gegenüber der MAZ erklärte. Der 20-jährige Sohn des Mieters hat nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei diesen Brand selbst verursacht. Offenbar befindet sich der junge Mann auch in psychiatrischer Behandlung.

Brandausbruch im Kinderzimmer

Gegen 11.30 Uhr war am Sonntag in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Straße der Freundschaft das Feuer ausgebrochen. Der 20-Jährige wurde wegen Rauchgasvergiftung ambulant im Krankenhaus Perleberg behandelt. Ersten Ermittlungen zufolge war die Brandausbruchstelle ein Sofa im Kinderzimmer der Wohnung. Die Familie kam in einer anderen Wohnung unter.

Zwei weitere Brände noch ungeklärt

Zu den beiden anderen Bränden, die sich am 14. Januar innerhalb weniger Stunden ereignet haben, gibt es aber noch kein abschließendes Untersuchungsergebnis. Gegen 10.15 Uhr war an jenem Tag die Polizei in ein Mehrfamilienhaus in der Straße der Freundschaft gerufen worden, da hier offenbar versucht worden war, einen Kellerverschlag anzuzünden. Das Feuer war allerdings von selbst erloschen. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige auf. Um 12.20 Uhr brannte es erneut an derselben Stelle. Dieses Mal drang Qualm aus dem Keller und dem Hausflur. 17 Personen mussten mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt werden. Die Feuerwehr baute vor Ort ein Sanitätszelt auf. Sie hatte einige Zeit mit den Löscharbeiten zu tun.

Andere Verdachtsmomente

Zwar spreche vieles auch hier für denselben Täter, doch es gebe auch noch andere Verdachtsmomente, wie Toralf Reinhardt weiter erklärte. Zu diesen wollte sich der Polizeisprecher noch nicht weiter äußern. Die Kriminalpolizei habe eine Ermittlungsgruppe gebildet, die mit Hochdruck daran arbeite, die Karstädter Brandserie aufzuklären.

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Von Bernd Atzenroth

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