Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Brandstifter legte an zwei Stellen Feuer

Feuerteufel in Wittenberge Brandstifter legte an zwei Stellen Feuer

Gleich zwei Brandherde hat es bei dem Feuer in der Wittenberger Bahnstraße 54 in der Nacht zu Mittwoch gegeben. Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben. Allerdings sei kein Brandbeschleuniger verwendet worden. Ein Feuerteufel hält seit Monaten die Stadt in Atem.

Voriger Artikel
Überraschungen zum Kindertag
Nächster Artikel
„Entdecker-Linie“ bis nach Plau am See


Quelle: dpa

Wittenberge. Bei dem Feuer in dem Plattenbau Bahnstraße 54 in Wittenberge wurden von den Brandursachenermittlern der Polizei zwei Brandherde festgestellt. Das sagte Toralf Reinhardt, Pressesprecher der Polizeidirektion Neuruppin. „Ein Brandbeschleuniger kam den Ermittlern zufolge nicht zum Einsatz“, sagte Toralf Reinhardt weiter. Zu weiteren Einzelheiten wollte er sich aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern.

Bei der Meldung des Brandes in der Nacht zu Mittwoch war von einem Knall die Rede gewesen, der vor dem Ausbruch des Feuers zu hören war. „Dazu gab es keine eindeutigen Erkenntnisse“, sagte der Polizeisprecher. Für ein Knallgeräusch an einem Brandort kämen mehrere Ursachen infrage. „Wir hatten schon Fälle, in denen eine Sprayflasche aufgrund der Hitze explodierte, es kann aber auch einfach sein, dass eine Tür laut zugeschlagen ist. Die Ermittlungsgruppe zu der Wittenberger Brandserie arbeite weiterhin angestrengt, um den oder die Täter dingfest zu machen.

Weitere fünf Einsätze am Mittwoch

Die Wittenberger Feuerwehrleute hatten am Dienstag insgesamt fünf Einsätze zu absolvieren. Nach dem Großeinsatz in der Nacht mussten sie noch zweimal zu Nachlöscharbeiten, wobei am späten Nachmittag erneut Brandgeruch auftrat. „Der kam aber aus den Leitungen“, erklärte Norman Rauth, Pressverantwortlicher der Wehr. „Nach dem Versiegeln war der Geruch verschwunden. Gegen 16.30 Uhr musste die Wehr zu einem Unfall (MAZ berichtete) und anschließend eine Türnotöffnung vornehmen. Ein älterer Mann aus der Perleberger Straße war ins Krankenhaus gekommen und Nachbarn hatten die Wehr benachrichtigt, um drei Vögel, zwei Hamster und ein Meerschweinchen zu befreien. Die Tiere hatten nach der Krankenhauseinweisung ihres Besitzers etwas mehr als einen Tag ohne Versorgung in der Wohnung ausharren müssen, teilte die Feuerwehr abschließend mit.

Unterdessen kam es am Donnerstag in der Wittenberger Jahn-Grundschule zu einem Brand, bei dem die Feuerwehr allerdings nicht einzugreifen brauchte. „Pappteller waren in einem Herd, der eingeschaltet worden war“, sagte Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Der Revierpolizist habe sich in die Schule begeben und den Entstehungsbrand gelöscht, größerer Schaden sei nicht entstanden. Der Brand wird nicht der Serie zugeordnet.

Von Andreas König

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg