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Breese bekommt Umgehungsstraße mit Deich

Breese Breese bekommt Umgehungsstraße mit Deich

Eine Umgehungsstraße mit Deichfunktion soll Breese entlasten und vor Hochwasser schützen. Zum ersten Spatenstich kamen Staatssekretärinnen aus dem Infrastruktur- und Umweltministerium an den Ort. Von der 2,3 Kilometer langen Strecke ausgespart werden muss zunächst noch der Abschnitt, in dem Kampfmittelräumfirmen nach Fliegerbomben suchen.

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Mitarbeiter der Munitionsräumungsfirma Hirdes sondieren das Baufeld am Waldrand.

Quelle: Andreas König

Breese. Der kombinierte Deich- und Straßenbau bei Breese kommt voran. Für die Ortsumgehung, den dritten von vier Bauabschnitten, vollführten am Mittwoch drei Frauen und ein Mann den symbolischen ersten Spatenstich. Da es sich um ein gemeinschaftliches Vorhaben des Landesumweltamtes und des Landesbetriebs für Straßenwesen handelt, stachen die Infrastruktur-Staatssekretärin Ines Jesse und ihre Kollegin aus dem Landwirtschafts- und Umweltressort, Carolin Schilde, sowie die Zweite Beigeordnete des Prignitzer Landrates, Sabine Kramer, und der Breeser Bürgermeister Werner Steiner die Baugeräte in den aufgeschütteten Sandhaufen.

„Seit 1995 befindet sich das Vorhaben des Neubaus der Landesstraße 11 im Straßenbedarfsplan des Landes Brandenburg“, sagte Infrastruktur-Staatssekretärin Ines Jesse. Bis zu einem Raumordnungsverfahren dauerte es bis 2003 und ehe das Kabinett den Beschluss fasste, Breese mit einem Deich vor dem Hochwasser von Elbe und Stepenitz zu schützen, vergingen weitere zehn Jahre.

Doppelt so viele Bomben wie im ersten Räumabschnitt

Nun aber gehen die Arbeiten zügig voran. „Bis Ende 2018 wollen wir diesen Abschnitt hier fertiggestellt haben“, sagte Frank Schmidt, Dezernatsleiter für Planung beim Landesbetrieb für Straßenwesen. Bis 2020 soll das gesamte Vorhaben abgeschlossen sein, inklusive der Anbindung der Kreis- an die Landesstraße.

Doch auch wenn jetzt die Baumaschinen anrollen, der Abschnitt in dem noch immer nach Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht wird, bleibt ausgenommen. „Ich gehe davon aus, dass wir doppelt so viele Bomben finden werden wie im ersten Räumabschnitt“, sagte Gerd Fleischhauer, Truppführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Um auch diesen Teil des Baufeldes übergeben zu können, müsse die geplante Sprengung im Boden liegender Fliegerbomben vorgezogen werden. Eigentlich sollte im März gesprengt werden, jetzt zeichnet sich Mitte Februar als Termin ab. „Es hängt vieles von der Witterung und dem Grundwasserstand ab“, sagte Gerd Fleischhauer. Bis der Abschnitt übergeben ist, müssen die Mitarbeiter der Straßenbaufirma einen Sicherheitsabstand von 180 Metern einhalten.

Bereits in wenigen Tagen beginnt der Abriss der Brücke über die Stepenitz im Schwarzen Weg. Weil das Baufeld an dieser Stelle sehr eng begrenzt ist, könne die geplante Behelfsbrücke erst nach dem Abriss errichtet werden, informierte Frank Schmidt vom Landesbetrieb.

Von Andreas König

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