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Brockmann sagt weder ja noch nein

Pritzwalk Brockmann sagt weder ja noch nein

Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann könnte im nächsten Jahr wieder für eine achtjährige Dienstzeit als Stadtoberhaupt antreten. Doch in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung wollte er auf eine Frage, ob er dies auch tue, nicht antworten. Als ein Konkurrent käme beispielsweise ein AfD-Kandidat in Frage.

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Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Wolfgang Brockmann (FDP), Bürgermeister von Pritzwalk, gibt noch keine Auskunft dazu, ob er im kommenden Jahr wieder zur Bürgermeisterwahl antreten will. Auf eine entsprechende Frage des SPD-Stadtverordneten Jörg Schilling sagte Brockmann: „Ich werde Ihnen hier keine Antwort geben.“ Er sah sich auch nicht verpflichtet, sich dazu schon zu äußern, und verwies auf die gesetzesmäßigen Fristen zur Anmeldung der Kandidatur. Übersetzt heißt das: Wenn wie geplant im Herbst 2017 gewählt wird, will sich Brockmann nicht vor dem Sommer erklären. Schilling hakte nach und begründete dies mit dem Argument: „Die AfD ist im Anmarsch.“ Schilling schlug vor, einen gemeinsamen Kandidaten „aller demokratischen Kräfte“ aufzustellen und sich darauf früh zu einigen. Einem solchen Vorgehen erteilte aber Hartmut Winkelmann (Linke) eine Absage: „Aus dem Grund, die AfD zu verhindern, nicht. Die AfD ist eine demokratisch legitimierte Partei und darf einen Kandidaten aufstellen.“ Und er finde es gerade schlecht, wenn es nur einen anderen Kandidaten gäbe. Diesem Argument schloss sich der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin (CDU), an.

Die derzeitige Wahlperiode des Bürgermeisters läuft nach acht Jahren im Herbst 2017 aus. Brockmann hatte sich zuletzt 2009 in einer Stichwahl knapp gegen Winkelmann durchgesetzt. Im Amt ist der 58-jährige Brockmann aber bereits seit Mai 1990. Damit ist er der am längsten amtierende hauptamtliche Bürgermeister im Land Brandenburg. Mit Wolfgang Brockmanns Aussage im Stadtparlament gibt es auch keine Bestätigung für Gerüchte, dass er sich zugunsten seines Stellvertreters Ronald Thiel zurückziehen könnte, und auch nicht für die ebenfalls kolportierte Variante, dass beide antreten könnten. Thiel sagt dazu ebenfalls nichts. Nach MAZ-Informationen läuft in den Parteien die offenbar schwierige Suche nach anderen passenden Kandidaten auf Hochtouren. Gerechnet wird damit, dass auch die AfD einen Kandidaten aufstellen wird.

Von Bernd Atzenroth

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