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Brücke bei Kunow fast halb fertig

Baustelle auf der B 5 Brücke bei Kunow fast halb fertig

Der alte Durchlass für die Beke über die Bundesstraße 5 bei Kunow war nicht mehr tragfähig. Seit einigen Monaten wird deshalb eine neue Brücke gebaut. Die Arbeiten werden noch mindestens bis zum Ende des Jahres dauern. Die Straße bleibt dafür halbseitig gesperrt.

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Kurz vor Kunow an der Bundesstraße 5 entsteht eine neue Brücke über die Beke.

Quelle: Sandra Bels

Kunow. Bis zum Ende des Jahres werden die Bauarbeiten an der Bundesstraße 5 bei Kunow noch dauern. „Wenn es früh Frost gibt, dann wohl auch noch länger“, sagte Robby Werdermann am Dienstag auf MAZ-Nachfrage. Er ist Sachgebietsleiter für die Bauüberwachung beim Landesbetrieb Straßenwesen, Niederlassung West, in Kyritz. Seit einigen Monaten lässt der Landesbetrieb aus Richtung Kyritz kommend kurz vor dem Ortseingang den Durchlass erneuern. Es entsteht eine neue Brücke. Von oben ist das für Kraftfahrer aber nur schwer erkennbar.

Der alte Gewölbedurchlass an der Bundesstraße war laut Werdermann alt und nicht mehr tragfähig und somit auch für den Verkehr auf einer viel befahrenen Straße nicht mehr geeignet. Das war bei der turnusmäßigen Überprüfung der Brücken, die im Verantwortungsbereich des Landesbetriebs liegt, festgestellt worden. „Diese Untersuchung findet alle drei Jahre statt“, so Werdermann.

Am Freitag wird möglicherweise der erste Teil betoniert

Folglich musste der Weg über die Beke, die unten fließt, über eine neue Brücke gewährleistet werden. Für die Bauarbeiten eine Umfahrung der Baustelle einzurichten, das sei laut Werdermann nicht möglich gewesen. Deshalb wird von Anfang an mit einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße und Ampelregelung gebaut. Das bleibt auch in den kommenden Monaten so. Zunächst wird die eine Hälfte der Brücke fertiggestellt. Werdermann rechnet damit, dass in dieser Woche Freitag der erste Teil betoniert werden kann. Nach der Abdichtung und dem Anbau des Geländers für die Verkehrssicherheit könne dann die zweite Brückenseite begonnen werden. Die Brücke selbst musste wegen des torfhaltigen Untergrunds auf Bohrpfählen gegründet werden. Tragfähigen Baugrund gebe es an der Stelle erst ab einer Tiefe von etwa sieben bis acht Metern, weiß Robby Werdermann.

„Für die Bauarbeiten sind laut Vertrag 200 Werktage eingeplant worden“, so Robby Werdermann. Der Sachgebietsleiter kann jedoch noch nicht sagen, ob es dabei bleibt. Die Finanzierung des Brückenbaus übernimmt der Landesbetrieb. Die Gemeinde Gumtow als Anlieger an der Bundesstraße ist nicht beteiligt. Veranschlagt sind für die Brücke etwa 580 000 Euro, war vom Sachgebietsleiter zu erfahren.

Von Sandra Bels

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