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Prignitz Brückenbau über die Kümmernitz
Lokales Prignitz Brückenbau über die Kümmernitz
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00:20 11.09.2017
Bauberatung an der Brückenbaustelle. Quelle: Beate Vogel
Mertensdorf

Völlige durchweicht ist die Baustelle für die neue Brücke über die Kümmernitz am Ortseingang des Triglitzer Ortsteiles Mertensdorf (Amt Putlitz-Berge). Der Matsch ist glitschig und sorgt, wenn man nicht aufpasst, für eine gefährliche Rutschpartie. Doch die Arbeit geht weiter: Seit 15. Juni erneuern die Mitarbeiter der Perleberger Firma Universalbau die Querung über den kleinen Fluss.

Links und rechts der schmalen Kümmernitz sind bereits stählerne Spundwände gesetzt. In einem wird bereits die Bewehrung für die künftigen Fundamente installiert, das andere muss dafür noch ausgepumpt werden, erzählt Planer Dietmar Prause vom gleichnamigen Planungsbüro aus Silmersdorf. Regelmäßig treffen sich die Baubeteiligten zur Bauberatung an der Brückenbaustelle.

Tragfähigkeit war nicht mehr gegeben

„Das alte Bauwerk stammte noch aus der Zeit um 1900“, berichtet Peter Jonel, Ordnungsamtsleiter des Amtes Putlitz-Berge. Wie Planer Prause sich erinnert, war sie eine alte Ziegelgewölbebrücke. Sie sei völlig marode gewesen. „Die Tragfähigkeit war nicht mehr gegeben.“ Der Weg über die Brücke führt zu zwei Anliegergrundstücken und wird außerdem von der Landwirtschaft genutzt. Errichtet werden soll an dieser Stelle nun eine moderne Stahlbetonbrücke.

Für den mit 255 000 Euro veranschlagten Neubau hat die Kommune beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Fördermittel beantragt, die auch zugesagt wurden. 169 112 Euro sind aus Bundes- und Landesmitteln für die Verbesserung der „ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches“ bewilligt worden.

Ausgleich am Fledermauskeller

Den Brückenabbruch hatte die Firma Erd- und Wasserbau vorgenommen. Im Zuge des Abrisses wurden Ausgleichsmaßnahmen am Fledermauskeller in Rapshagen (Gemeinde Gerdshagen im Amt Meyenburg) vorgenommen, für die Andreas Hagenguth und Thomas Leschnitz von der Firma NANU verantwortlich waren, informierte Bauamtsleiter Jonel. Diese Arbeiten waren von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises eingefordert worden und sind bereits abgeschlossen.

Bis zum 8. Dezember wollen die Mitarbeiter der Universalbau fertig werden, meint Dietmar Prause. Bisher liegt alles im Zeitplan, bestätigt auch Jonel. Die Anlieger können während der Bauphase ihre Grundstücke über einen Umweg durch den Ort erreichen. Die Landwirte, die die Verbindung nutzen, können laut Jonel über den Acker fahren. „Sie wurden bei der Bauvorbereitung einbezogen.“

Von Beate Vogel

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