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Prignitz Brügge: Kirchengebäude feiert Jubiläum
Lokales Prignitz Brügge: Kirchengebäude feiert Jubiläum
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00:18 21.05.2016
Die Brügger Persiuskirche. Quelle: Bernd Atzenroth
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Brügge

150 Jahre wird sie in diesem Jahr alt, die Persiuskirche in Brügge (Amt Meyenburg). Ein Jubiläum, das gefeiert werden muss, wie auch der Förderverein für den Erhalt des wunderschönen Bauwerks findet. Und dafür hat man sich eine Menge ausgedacht. Gleich am Freitag, 20. Mai, geht es los damit. Dann gibt es ab 19.30 Uhr Kirchenkino in der Kirche. Gezeigt wird der Film „Mein Herz tanzt“, ein israelisch-französisch-deutsches Filmdrama von Regisseur Eran Riklis aus dem Jahr 2014, in dem das schwierige Verhältnis von Israelis und Arabern und ihre gegenseitigen Vorurteile thematisiert werden. Erstmals ist Brügge damit Ort einer Reihe, die der Meyenburger Pfarrer Johannes Kölbel initiiert hat und in der in loser Folge Filme gezeigt werden, die nicht dem Mainstream entsprechen.

Am kommenden Sonntag, 22. Mai, heißt es dann zum Jubiläum „Musikschulen öffnen Kirchen“, ab 15 Uhr mit Andacht, Kaffee und Kuchen, Grillen und natürlich einem abwechslunsgreichen musikalischen Programm. Geboten werden unter anderem Saxofon- und Geigenmusik. Gestalten wird das Konzert die Kreismusikschule Prignitz unter Leitung von Peter Jekal. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Doch damit nicht genug: Am Freitag, 17. Juni, um 19 Uhr ist hier auch noch ein irischer Abend geplant. Mister  Perkins wurde dafür als Musiker gewonnen. „Wir wollen die Kirche öffnen, auch für verschiedene Genres“, erklärte Georg Zander, Vorsitzender des Fördervereins, dazu. Und am Sonntag, 11. September, findet die Landesveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals in der Brügger Kirche statt, wahrscheinlich mit Ministerbesuch.

Tour de Prignitz als Motivationshilfe

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass man das Gebäude nur als völlig verwahrlost bezeichnen konnte. Erst vor zehn bis zwölf Jahren begannen die ersten Sanierungsbemühungen. Richtig losgegangen ist es dann mit der Gründung des Fördervereins vor vier Jahren. Und dass die Menschen dann auch zusätzlich motiviert wurden, sich für den Erhalt des dorfbildprägenden Gebäudes einzusetzen, hat auch ein wenig mit der Tour de Prignitz zu tun. Denn 2012 machten die Radler hier für eine Mittagspause Station. Die wurde dann gleich mit einem Preis bedacht, so dass 1000 Euro nach Brügge flossen. Viele im Dorf hatten einen Anteil daran, dass diese Pause zu einem Erlebnis wurde. „Das hat den Menschen gezeigt, was man erreichen kann, und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt“, freut sich Zander, „und das konnten wir bis heute erhalten.“ Man sei hier wirklich immer noch positiv gestimmt. „Und jetzt ist die Kirche weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt“, weiß Zander. Die Restaurierung soll aber nicht nur das dorfbildprägende Gebäude wieder in Schuss bringen – man will die Kirche auch nutzen und dafür mit dem kulturellen Angebot auch die nicht konfessionell gebundenen Menschen im Ort gewinnen.

Bei der Außenhülle ist man schon einmal fertig geworden. Aber Zander weiß auch genau, dass es noch zehn bis 15 Jahre dauern wird, bis auch die Innen- und die Orgelsanierung erfolgreich abgeschlossen sein könnten. Und weil dies nicht selbstverständlich ist, wird der Förderverein weiter dafür trommeln und Gelder einwerben.

Von Bernd Atzenroth

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