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Brutale Schläger geschnappt

Prignitz: Polizeibericht vom 23. Mai Brutale Schläger geschnappt

Zwei Männer haben am Sonntag in Perleberg einen 51-jährigen Mann überfallen und ihn schwer verletzt. Sie lauerten ihm erst auf dem Tankstellengelände in der Hamburger Straße auf und verfolgten ihn dann bis in die Kurmärker Straße. Dort forderten sie Geld und schlugen ihn brutal zusammen.

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Quelle: dpa

Perleberg: Schläger verletzten 51-Jährigen schwer

Pritzwalk: Scheibe beschädigt. Ein 51-Jähriger ist am Sonntag gegen 19 Uhr in einer Tankstelle in der Hamburger Straße in Perleberg beim Zigarettenkauf angegriffen und schwer verletzt worden. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand wurde er noch auf dem Tankstellengelände von einem 33-Jährigen geschlagen, so dass er eine stark blutende Platzwunde an der Augenbraue davontrug. Das Opfer versuchte jetzt zu flüchten, konnte aber von dem 33-Jährigen sowie einem 32-Jährigen eingeholt werden. In der Kurmärker Straße wurde der 51-Jährige dann mit Fäusten geschlagen und Füßen getreten, so dass er mehrere Rippenanbrüche beziehungsweise Brüche erlitt. Die Räuber forderten Geld von ihm und schlugen ihn dann weiter, da er nichts bei sich hatte. Erst nach einiger Zeit ließen die Männer ab und wollten vom Tatort verschwinden, konnten aber ganz in der Nähe von alarmierten Polizisten gestellt und festgenommen werden. Da der alkoholisierte 32-Jährige mit dem Fahrrad fuhr, besteht hier noch der Verdacht der Trunkenheitsfahrt. Zudem leistete er Widerstand bei seiner Festnahme, trat gegen den Funkwagen und versuchte, einen angrenzenden Zaun zu beschädigen. Zudem beleidigte er die Beamten und erhob schließlich noch den rechten Arm zum Hitlergruß und rief „Sieg Heil!“.

 

Mehrere Jugendliche – mindestens ein Mädchen und zwei Jungen – sollen am Sonntag gegen 3.30 Uhr eine Scheibe eines leerstehenden Geschäftes in der Meyenburger Straße in Pritzwalk beschädigt haben. Dabei handelt es sich um die äußere Scheibe eines doppelt verglasten Fensters (170 mal 220 Zentimeter). Der Schaden liegt bei 500 Euro.

Breese: Steinewerfer mit Cannabiszucht

Ein junger Mann hat am Sonntag gegen 5 Uhr die Fassade des Hauses eines 32-Jährigen in Breese mit Steinen beworfen und die Heckscheibe von dem Pkw VW Caddy des Älteren beschädigt. Da er zuvor von einem 23-Jährigen telefonisch bedroht worden war, vermutete er diesen als Täter. Der 23-Jährige wurde durch die alarmierten Polizeibeamten an seiner zirka vier Kilometer entfernten Wohnung aufgesucht und anhand der Personenbeschreibung identifiziert. Er war betrunken (1,55 Promille), in der Wohnung roch es nach Cannabis. Bei der weiteren Überprüfung konnten neben 15 Cannabispflanzen, Setzlingen und einer Aufzuchtanlage auch eine nicht mehr beschussfähige Patrone fest- und sichergestellt werden. Gegen den 23-Jährigen wurden vier Strafverfahren eingeleitet.

Pritzwalk: Auseinandersetzung im Schwimmbad

Ein Elfjähriger ist am Sonntag von einem 27-Jährigen eingeschüchtert und mit der flachen Hand geschlagen worden. Zudem hatte der Mann ihm Geld weggenommen. Hintergrund: Der Junge hatte gegen 17.50 Uhr sein Wechselgeld (60 Cent) im Schwimmbecken verloren. Als er es bemerkte, wollte er danach tauchen. Zwischenzeitlich war bereits ein anderes Kind auf das Geld aufmerksam geworden und wollte ebenfalls danach tauchen. Beide holten einige Geldstücke aus dem Wasser. Der 27-jährige Begleiter des zweiten Kindes war jetzt der Meinung, dass der 11-Jährige kein Recht hatte, nach dem Geld zu tauchen. Er schüchterte das Kind verbal ein und schlug es mit der flachen Hand auf den Oberkörper. Der Elfjährige gab daraufhin das Geld heraus. Anschließend vertraute er sich der Schwimmmeisterin an. Diese forderte den Begleiter auf, das Geld heraus zu geben und anschließend das Schwimmbad zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der Mann zunächst nicht nach. Erst als die Polizei gerufen wurde, entfernte er sich in unbekannte Richtung. Im Nachgang sind noch die Personalien des Mannes ermittelt worden. Es wird ein Strafverfahren eingeleitet.

Baek: Schlägerei endet im Krankenhaus

Bei zwei Schlägereien zwischen den gleichen Protagonisten sind am Sonnabend zwischen 17 und 19 Uhr in Baek (Groß Pankow) ein 20-jähriger Syrer und eine 29-jährige Deutsche durch einen 26-jährigen Afghanen verletzt worden. Bei der ersten Auseinandersetzung hatte der Afghane selbst etwas abbekommen und war mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Als er zirka zwei Stunden später zurückkam, ging er auf den Syrer mit einer Wasserpfeife los. Die Deutsche wollte dies verhindern, ging dazwischen und zog sich dabei leichte Schnittverletzungen in der Handfläche zu. Da der Beschuldigte einen verwirrten Eindruck machte, wurde er zum zweiten Mal mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Perleberg gebracht und diesmal stationär aufgenommen.

Von MAZonline

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