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CDU-Pritzwalk gegen Kreisgebietreform

Pritzwalk CDU-Pritzwalk gegen Kreisgebietreform

Die Junge Union in Pritzwalk ist weiterhin im Landesvorstand der CDU-Jugendorganisation vertreten. Für den Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes in Pritzwalk, Michael Ballenthin, ist das ein Signal, weiterhin so aktiv zu arbeiten. In seinem Rechenschaftsbericht betonte Ballenthin noch einmal die Ablehnung der Kreisgebietsreform.

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Neuer CDU-Vorstand (v. l.): Werner Sommer, Jörg Zeiger, Conrad Pfestorf, Michael Ballenthien, Jean-Pierre Gericke. Nicht im Bild: Ulrich Runde.

Quelle: privat

Pritzwalk. Mit der Neuwahl seines Vorstandes setzt der CDU-Stadtverband Pritzwalk auf Kontinuität. Das Gremium wählte kürzlich die neue Führungsriege und bestätigte dabei den alten Vorstand im Amt. Darüber informiert der alte und neue Vorsitzende der CDU in Pritzwalk, Michael Ballenthien.

In der Alten Mälzerei in Pritzwalk wurden außerdem folgende CDU-Mitglieder in den Vorstand gewählt: Jörg Zeiger als Stellvertreter sowie als Beisitzer Werner Sommer, Jean-Pierre Gericke, Ulrich Runde und Conrad Pfestorf. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind einhellig in ihren Funktionen bestätigt worden, informierte Michael Ballenthien weiter.

Kommunalpolitik soll wieder sachbezogener werden

„Mit Michel Grünke konnte erneut ein Pritzwalker zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union gewählt werden. „Die bislang stark agierende CDU-Nachwuchsorganisation in der Prignitz setzt damit ihre einflussreiche Arbeit fort“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende. In seinem Bericht hob Michael Ballenthien hervor, dass es„trotz der oft schwierigen Bedingungen in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung“gelungen sei, wichtige Vorhaben umzusetzen. Mit der Wahl von Ronald Thiel zum Pritzwalker Bürgermeister, dessen Kandidatur von der CDU sowie von FDP und Kreisbauernverband unterstützt worden war, sei auch der Wunsch verbunden gewesen, „zu einer sachbezogenen Kommunalpolitik zurück zu kehren“, heißt es weiter.

Unverändert sei die ablehnende Haltung der CDU gegen die geplante Kreisgebietsreform. „Denn bisher ist die Brandenburger Regierung jede Erklärung über die Notwendigkeit oder die Art und Weise einer Reform schuldig geblieben“, sagt Michael Ballenthien. Damit habe sich der Stadtverband dem Votum des CDU-Kreisverbandes angeschlossen. Dass es bislang zum Thema Kreisgebietsreform in Pritzwalk relativ ruhig geblieben ist, führt Michael Ballenthien auf die geschichtliche Entwicklung zurück. „Pritz­walk war ja bis zur ersten Kreisgebietsreform 1993 eigenständige Kreisstadt. Die Beziehungen zu Perleberg und Wittenberge haben sich in den folgenden Jahren nie so eng entwickelt wie beispielsweise zu Wittstock.“ Daher seien viele Pritz­walker in der Frage des künftigen Kreisstadtsitzes entweder hin- und hergerissen oder würden sich für das Thema kaum interessieren. Für die CDU seien solche Überlegungen jedoch nachrangig. Die Partei setzt sich noch immer dafür ein, die Kreisgebietsreform gar nicht erst umzusetzen, da ein Nutzen nicht erkennbar sei, der Aufwand jedoch immens. Zudem werde ein Verlust an Identität befürchtet, wenn sich die Prignitz in einem neuen Großkreis wiederfindet.

Von Andreas König

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