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Prignitz Chaos im Zauberwald
Lokales Prignitz Chaos im Zauberwald
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00:06 02.01.2018
Theater Sagenhaft in Kletzke Quelle: Rainer Schneewolf
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Kletzke

Die Mühen haben sich gelohnt: 150 Zuschauer waren am Freitag begeistert von der Aufführung des Stücks „Chaos im Zauberwald“ in Kletzke (Gemeinde Plattenburg). Das Theater „Sagenhaft hatte dafür seit September wöchentlich geprobt.Der Bühnenbau dauerte allein insgesamt etwa drei Tage. „Die Bühne wird jedes Jahr komplett neu aufgebaut – für einen Auftritt“, erklärte Susan Eppenstein-Kiack von der Theatergruppe.

„Chaos im Zauberwald“ hieß das Stück, das das Theater „Sagenhaft“ am Freitag inKletzke aufführte. Zuschauer Rainer Schneewolf hat die Aufführung in Bildern festgehalten.

Autorinnen des Stücks sind Caprice Gemeinhardt, die auch als Pechmarie auftritt, und Sophie Förster (Hutmacher), beide 18 Jahre alt. 16 Darsteller im Alter von vier bis und 71 Jahren, davon sieben unter 20 Jahre, brachten das Stück auf die Bühne. Die Darsteller kommen aus Kletzke, Breddin, Quitzow, Postlin und Wittenberge.

Diesmal gab es nur zwei männliche Darsteller: Günter Szusdziara und Steffen Brandt. Einige Kostüme waren ausgeliehen aus dem Kostümfundus des Fördervereins Kirche Kehrberg, der sie kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Sie stammen aus den Aufführungen des „Wunderknaben zu Kehrberg“.

Die Story: Frau Holle vermisst ihr Kissen. Es wurde ihr von der bösen Fee gestohlen, weil Frau Holle durch ihren Schnee die magischen Kräuter, die die vormals Gute Fee braucht, um „gut“ zu sein, vernichtet hat. Meister Schnipp wurde von Rapunzel gekündigt. Deshalb hat er ihr den Zopf abgeschnitten. Dann tat es ihm leid und er hat Rapunzel mit Hilfe von der bösen Fee entführt. Pechmarie kommt voller Pech von Frau Holle zum Friseur. Er erzählt, was er getan hat. Als sie es ihrer Mutter erzählen möchte, entführt er sie auch. Rapunzel und Pechmarie sitzen also gemeinsam im Versteck.

Die beiden Mütter suchen ihre Kinder. Rapunzels Mutter trifft auf den Hutmacher, der sein Grinsekätzchen sucht. Sie gibt ihm das Bild von Rapunzel und den Auftrag, Rapunzel zu suchen. Pechmaries Mutter hat den Froschkönig im Schlepptau, mit dem sie Pechmarie nach dem Desaster bei Frau Holle verheiraten will. Der Froschkönig will nicht heiraten. Er ist ein Weiberheld. Beide treffen den Hutmacher und Frau Holle, die bereits gemeinsam auf der Suche nach Kissen, Katze und Rapunzel sind. Der Froschkönig schließt sich den beiden an, um das wunderschöne Mädchen Rapunzel zu finden.

Die Grinsekatze taucht bei den entführten Mädchen auf, verliebt sich in Pechmarie und hilft ihnen zu entkommen. Der Hutmacher bastelt in allen Situationen Hüte, so auch einen für Frau Holle, als sie sehr traurig über das ganze Chaos ist. Die Böse Fee hat genug von dem Friseur, der nach ihrer Ansicht die Mädchen hat entkommen lassen. Als er gehen will, friert sie ihn ein.

Der Spiegel ist der Überbringer der Nachrichten. Von ihm weiß Frau Holle, dass es in Australien schneit und ihr Kissen von jemand gestohlen wurde. Er informiert die böse Fee, dass Helden auf der Suche nach den Mädchen sind. Sie schickt daraufhin eine Hexe und einen Zwerg, die beide jämmerlich versagen.

Am Ende finden sich alle wieder. Der Froschkönig findet Rapunzel, aber weil er das „bad girl“, die gefesselte böse Fee, anbaggert, dauert das Glück nicht lange. Pechmarie und Grinsekatze werden ein Paar - gegen den Wunsch der Mutter. Frau Holle hat ihr Kissen zurück. Der Hutmacher befreit den eingefrorenen Friseur, sie wollen ein Geschäft eröffnen „Hair & Hats“.

„Die Anregung, zwei Aufführungen zu machen, werden wir sicher aufnehmen“, sagt Susan Eppenstein-Kiack, „das müssen aber die Akteure entscheiden.“

Von Bernd Atzenroth

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