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Prignitz Christliches Jugenddorf Deutschland weiht Schulstandort in Garz ein
Lokales Prignitz Christliches Jugenddorf Deutschland weiht Schulstandort in Garz ein
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15:43 13.11.2018
Viel Platz zum lernen, spielen und kochen. Jeder Klassenraum enthält auch eine Küche. Quelle: Stephanie Fedders
Garz

Die Aufgabe war für alle Beteiligten sehr sportlich. Knapp fünf Monate mussten reichen, um aus dem renovierungsbedürftigen Landhaus in Garz einen neuen Standort des Christlichen Jugenddorf Deutschland (CJD) Berlin-Brandenburg zu machen.

Gestern, bei der offiziellen Eröffnung, konnten sich die vielen Gäste davon überzeugen, dass die Handwerker aus der Region ganze Arbeit geleistet haben und der Außenstandort der Christophorusschule Hoppenrade pünktlich zum Start ins Schuljahr bezugsfertig war.

Drei Klassenräume im Erdgeschoss

Seit 17. August wuseln 23 Mädchen und Jungen durch die Räume. Ein Glücksfall für Garz, findet Ortsvorsteher Ulrich Schulz. „Ich bin froh, dass es diese Entwicklung gegeben hat. Durch die Kinder ist Leben im Dorf.“ Drei Klassenräume stehen im Erdgeschoss zur Verfügung, alle ausgestattet mit so genannten Whiteboards zum interaktiven Arbeiten.

Enthüllt: Marie entfernt das Tuch, Uli Resch hilft dabei. Quelle: Stephanie Fedders

Ein großer Tisch lädt zum Lernen und Spielen ein, gleich daneben ist jeweils eine Küche eingebaut. Im Obergeschoss gibt es Platz für sieben Bewohner. Zusammen mit den elf Klassen in Hoppenrade werden an den beiden Orten 101 Kinder beschult. 30 Lehrkräfte mit sonderpädagogischer Ausbildung arbeiten für das CJD vor Ort.

Überraschung für die Handwerker

Die Leistung der Handwerker, auch im Zusammenspiel mit den Hausmeistern der Einrichtung, wurde mehrfach bei der Eröffnung gewürdigt. Pfarrer Christian Gogoll, der die Veranstaltung mit einer Andacht begann, animierte zum Mitsingen des Liedes „einfach spitze, dass du da bist“, verbunden mit einem Dank an Firmen und Unterstützer.

„Sie haben uns immer das Gefühl vermittelt, die Arbeiten auch in einer begrenzten Zeit zu schaffen“, lobte Jörg Stricker, Fachbereichsleiter des CJD für die schulische Bildung. Als Überraschung schenkten die Kinder den „großen Handwerkern“ ein „kleines Handwerk“, selbstgebastelt.

Nicht die letzte Investition

Schulleiter Uli Resch ist stolz auf die Entwicklung, die auch ein Stück Geschichte der Gemeinde schreibt. In Hoppenrade bewohnt das CJD seit vielen Jahren das ehemalige Gutshaus. Nun ist in Garz das alte Verwaltungshaus dazu gekommen. „Beides haben wir wieder zusammengeführt“, erzählt Resch. Und es muss nicht die letzte Investition am Standort gewesen sein. Resch und seine Mitstreiter wären nicht abgeneigt, die Schule um ein weiteres Gebäude zu erweitern – in Garz oder Hoppenrade.

Rund ums Gutshaus gibt es noch einiges zu tun. Im hinteren Bereich des Gartens soll eine große Spielfläche entstehen, vorne die Zufahrt gepflastert werden. Und die Bewohner müssen auch noch mal die Köpfe zusammenstecken und überlegen, welchen Wunsch sie sich erfüllen wollen. Bürgermeisterin Anja Kramer stellte den jüngsten Einwohnern von Garz 100 Euro als Geschenk der Gemeinde in Aussicht.

Von Stephanie Fedders

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