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Prignitz Container mit Altkleidern wird zum Müllplatz
Lokales Prignitz Container mit Altkleidern wird zum Müllplatz
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00:34 02.03.2018
Etliche Kleiderbeutel liegen um den Kleidercontainer von „Humana“ in der Havelberger Straße in Pritzwalk herum verteilt. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Pritzwalk

Nicht schön anzusehen und vor allem bei starker Witterung mit Regen und Schnee ist der Schandfleck in der Havelberger Straße in Pritzwalk auf dem Parkplatz vom Netto-Markendiscount ein stinkender Müllplatz. Ständig liegen dort eine Vielzahl an Beutel mit Kleidung, aber auch Müll, um einen Container der Altkleidersammlung herum. Darüber beschwerte sich am Montag eine Leserin beim MAZ-Lesertelefon.

Dieses Problem war bis dato bei der zuständigen Organisation, der „Humana Kleidersammlung“ nicht bekannt. „Unsere Container werden in der Regel wöchentlich geleert. Die Leerung der einzelnen Standorte wird an das Sammelaufkommen am jeweiligen Standort angepasst“, erklärt Julia Breidenstein, Pressesprecherin und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Organisation.

Kleider kommen nach Hoppegarten

Turnusmäßig werden die Kleider in der Havelberger Straße in Pritz­walk demnach am heutigen Mittwoch aus dem Behältnis genommen. „Die Leerung der Container erfolgt in der besagten Region durch unsere Fahrer, die von Hoppegarten bei Berlin starten und die eingesammelte Kleidung anschließend in unserem Sortierbetrieb in Hoppegarten abliefern“, führt Julia Breidenstein fort.

Zudem bestätigte sie, dass die Fahrer bei der Leerung auch auf das Umfeld achten und gegebenenfalls neben dem Container abgelagerte Kleidung mitnehmen. Doch das Problem in der Havelberger Straße existiert scheinbar schon über einen längeren Zeitraum. Alle Container seien aber beschriftet, so dass man bei Störungen einen direkten telefonischen Ansprechpartner hat.

Humana agiert in Afrika, Asien, Amerika und Europa

Humana People to People“ ist eine Nichtregierungsorganisation. Die Ziele sowie der Partnerorganisationen sind sehr vielfältig und lassen sich am ehesten als Entwicklungshilfe zusammenfassen. Ihre Partnerorganisationen befinden sich in vielen Ländern Europas, Afrikas und Asiens sowie Nord-, Mittel- und Südamerikas.

Der gemeinnützige Verein „Humana People to People Deutschland“ gründete sich im Januar 2005. Die Haupttätigkeiten sind nach eigenen Angaben Sach- und Geldspendenaktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung von Freiwilligen zu Ausbildungs- und Projektorten und Patenschaften für Waisenkinder.

Rheinland-Pfalz hat diese Form der Altkleidersammlung verboten

Das Unternehmen „Humana Kleidersammlung“ ist seit 1988 Partner der internationalen Bewegung. Es betreibt Altkleidersammlungen mit Kleidercontainern in vielen Städten Deutschlands und einen Sortierbetrieb in Berlin, von dem aus der Versand an den „Verein für Entwicklungshilfe von Volk zu Volk“ nach Mosambik betrieben wird. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz hatte mit einer bestandskräftigen Verfügung aus dem Jahr 2009 in Rheinland-Pfalz diese Form der Altkleidersammlungen verboten.

Das Sammlungsverbot begründete das Land damit, dass die Gesellschaft nicht bereit war, die Verwendung der Kleiderspenden sowie Erlöse aus deren Verwertung offenzulegen und eine mehrheitlich wohltätige Verwendung der Schuh- und Kleiderspenden nicht nachgewiesen werden konnte.

Von Marcus J. Pfeiffer

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