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Prignitz Das letzte „Jazz im Keller“ für 2016
Lokales Prignitz Das letzte „Jazz im Keller“ für 2016
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00:17 23.11.2016
Das Römer/Ratmeyer-Quartett aus Berlin. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

In eine gemütliche Jazzkneipe verwandelte sich am Freitagabend erneut das Foyer des Kultur- und Festspielhauses in Wittenberge. Zur letzten Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe „Jazz im Keller” in diesem Jahr und der 51. insgesamt begrüßte Kulturhausleiter Hans-Joachim Böse das Römer/Ratmeyer-Quartett aus Berlin. „Wir haben heute eine ganz tolle Band eingeladen. Nicht jeder darf bei uns spielen”, sagte er.

Zu hören gab es Swingstandards und Klassiker von Duke Ellington. Als erstes Stück hörten die Gäste „Take the A train”, ein von Billy Strayhorn im Jahr 1939 komponierter Jazzstandard, der vom Duke-Ellington-Orchestra ab 1941 als Erkennungsmelodie verwendet wurde. Das Stück wurde zu einem Symbol der Swing-Ära. Als zweites gab es den Blues „Things ain’t what they used to be”. „Sehen Sie den Blues für Brexit oder den Ausgang der Präsidentenwahl in den USA”, schlug Drummer Bernd Ratmeyer dem Publikum vor und bedankte sich für den herzlichen Empfang.

Rolf Römer ist einer der renommiertesten Saxofonisten

Dann stellt er die Musiker vor. „Motor, Herz und Muskel der Band ist Lars Gülke am Bass”, sagte er. Wolfgang Köhler am Klavier ist Pianist und Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Er spielte bereits mit zahlreichen bekannten Künstlern wie Jiggs Whigham, Randy Brecker, Herb Geller, Gitte Hænning, Nigel Kennedy, John Marshall und Ack van Rooyen. Rolf Römer ist einer der renommiertesten Saxofonisten Deutschlands. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und mit unzähligen internationalen Größen des Jazz zusammengearbeitet. Darunter befinden sich Musiker wie Quincy Jones, Ray Charles, Charles Aznavour, Mel Lewis, Ray Brown, Jeff Hamilton und John Riley. Über 23 Jahre lang war er Saxofonist bei der WDR-Bigband Köln.

Bigband-Arrangements

„Rolf Römer hat deutsche Jazzband-Geschichte geschrieben”, so Ratmeyer. „Und der Ratmeyer, dat bin icke. Hallo!”, stellte dieser sich mit Berliner Akzent vor. Er ist in der swingenden Tradition von Musikern wie Count Basie, Woody Hermann und eben Duke Ellington verwurzelt. Das Römer/Ratmeyer-Quartett nahm sich in kleiner Besetzung der Bigband-Arrangements an und filtert so die Schönheit und Klarheit der Musik Ellingtons heraus.

Bei der 50. Jubiläumsausgabe von „Jazz im Keller” im Mai dieses Jahres war es ebenso voll wie am Sonnabend. Rund 100 Gäste genossen das Konzert.

Von Jens Wegner

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