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Prignitz Das neue Gemeindehaus geht erst einmal vor
Lokales Prignitz Das neue Gemeindehaus geht erst einmal vor
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16:32 03.03.2017
In dem Gebäude in der Dorfmitte von Penzlin soll dieses Jahr gebaut werden. Quelle: Beate Vogel
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Penzlin/Schmolde

Schmoldes Ortsvorsteherin Diana Wendrock ist zuversichtlich, dass es am künftigen Gemeindehaus in Penzlin (Stadt Meyenburg) in diesem Jahr vorangeht. Der Ortsbeirat hatte für die Renovierung des kleinen Gebäudes Geld aus dem städtischen Haushalt 2017 beantragt. Dieser soll am 22. März von den Stadtverordneten verabschiedet werden.

Im Moment gibt es gar kein Gemeindehaus in dem Dorf. „Das Gebäude war Konsum, dann Jugendclub und zuletzt stand es lange leer.“ Die Penzliner wollen viel in Eigenleistung auf den Weg bringen, berichtete die Ortsbürgermeisterin. „Wir als Ortsbeirat haben uns da in unserer jüngsten Sitzung auch noch einmal rückversichert.“

Stück für Stück soll es voran gehen

Der Wunsch der Penzliner und auch der Schmolder sei es, dass das Gebäude neue Innentüren bekommt, eine Elektroheizung, mit Mobiliar ausgestattet wird, außerdem eine gebrauchte Küche und neue Sanitäranlagen. „Die Fenster haben wir noch gar nicht angefasst“, räumt Wendrock ein. Lieber solle es Stück für Stück vorangehen.

Das Gemeindehaus in Schmolde war unter anderem in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses ein Thema. Die hohen Stromnachzahlungen waren den Ausschussmitgliedern in der Haushaltsdebatte aufgefallen. Diese rühren von den Nachtspeicheröfen her, die einst eine günstige Lösung, heute aber sehr teuer sind. „Als das Haus kurz nach der Wende hergerichtet wurde, gab es ja noch preisgünstigen Nachtstrom“, erinnerte die Ortsbürgermeisterin. Den gibt es nun nicht mehr. Bis vor einer Weile waren die Öfen deshalb nur noch dann angeschaltet worden, wenn im Gemeindehaus Veranstaltungen oder Versammlungen stattfanden. Möglicherweise trug das dazu bei, dass das Gebäude feuchte Wände hatte. Zudem sei das Fundament nicht fachgerecht abgedichtet worden, nachdem vor vielen Jahrzehnten ein Panzer in das Gebäude gefahren sein soll, erzählt die Ortsvorsteherin.

Die Wände sind inzwischen trocken

„Zuletzt haben wir uns aber geeinigt, dass die Heizung immer an ist.“ Allerdings sozusagen auf kleiner Flamme: Laut Wendrock sind nun immer um die 15 Grad Celsius in den Räumen. „Jetzt ist inzwischen alles trocken, bis auf den Flur.“ Der Stromverbrauch liege laut Wendrock bei etwa 8000 Kilowattstunden, „das ist etwa so viel wie eine größere Familie verbraucht“.

Nun wollen sich die Ortsteilbewohner aber erst einmal um Penzlin kümmern: Das sei auch schöner, weil es ein freistehendes Gebäude ist. Daneben befindet sich ein Spielplatz und vielleicht könnte die Gemeinde eine weitere Fläche nutzen, so dass ein kleiner Festplatz entsteht.

Von Beate Vogel

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