Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -9 ° Schneeschauer

Navigation:
Das neue Gemeindehaus geht erst einmal vor

Penzlin/Schmolde Das neue Gemeindehaus geht erst einmal vor

Die grundlegende Renovierung des ehemaligen Konsums in Penzlin, der bald ein Gemeindehaus werden soll, hat für die Schmolder (Stadt Meyenburg) in diesem Jahr oberste Priorität. Erst wenn das genutzt werden kann, geht es vielleicht an eine Sanierung des Gebäudes in Schmolde. Die feuchten Wände dort sind aber inzwischen trocken.

Voriger Artikel
Betrüger versprechen Millionenerbe
Nächster Artikel
Antibabypille statt Abschuss

In dem Gebäude in der Dorfmitte von Penzlin soll dieses Jahr gebaut werden.

Quelle: Beate Vogel

Penzlin/Schmolde. Schmoldes Ortsvorsteherin Diana Wendrock ist zuversichtlich, dass es am künftigen Gemeindehaus in Penzlin (Stadt Meyenburg) in diesem Jahr vorangeht. Der Ortsbeirat hatte für die Renovierung des kleinen Gebäudes Geld aus dem städtischen Haushalt 2017 beantragt. Dieser soll am 22. März von den Stadtverordneten verabschiedet werden.

Im Moment gibt es gar kein Gemeindehaus in dem Dorf. „Das Gebäude war Konsum, dann Jugendclub und zuletzt stand es lange leer.“ Die Penzliner wollen viel in Eigenleistung auf den Weg bringen, berichtete die Ortsbürgermeisterin. „Wir als Ortsbeirat haben uns da in unserer jüngsten Sitzung auch noch einmal rückversichert.“

Stück für Stück soll es voran gehen

Der Wunsch der Penzliner und auch der Schmolder sei es, dass das Gebäude neue Innentüren bekommt, eine Elektroheizung, mit Mobiliar ausgestattet wird, außerdem eine gebrauchte Küche und neue Sanitäranlagen. „Die Fenster haben wir noch gar nicht angefasst“, räumt Wendrock ein. Lieber solle es Stück für Stück vorangehen.

Das Gemeindehaus in Schmolde war unter anderem in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses ein Thema. Die hohen Stromnachzahlungen waren den Ausschussmitgliedern in der Haushaltsdebatte aufgefallen. Diese rühren von den Nachtspeicheröfen her, die einst eine günstige Lösung, heute aber sehr teuer sind. „Als das Haus kurz nach der Wende hergerichtet wurde, gab es ja noch preisgünstigen Nachtstrom“, erinnerte die Ortsbürgermeisterin. Den gibt es nun nicht mehr. Bis vor einer Weile waren die Öfen deshalb nur noch dann angeschaltet worden, wenn im Gemeindehaus Veranstaltungen oder Versammlungen stattfanden. Möglicherweise trug das dazu bei, dass das Gebäude feuchte Wände hatte. Zudem sei das Fundament nicht fachgerecht abgedichtet worden, nachdem vor vielen Jahrzehnten ein Panzer in das Gebäude gefahren sein soll, erzählt die Ortsvorsteherin.

Die Wände sind inzwischen trocken

„Zuletzt haben wir uns aber geeinigt, dass die Heizung immer an ist.“ Allerdings sozusagen auf kleiner Flamme: Laut Wendrock sind nun immer um die 15 Grad Celsius in den Räumen. „Jetzt ist inzwischen alles trocken, bis auf den Flur.“ Der Stromverbrauch liege laut Wendrock bei etwa 8000 Kilowattstunden, „das ist etwa so viel wie eine größere Familie verbraucht“.

Nun wollen sich die Ortsteilbewohner aber erst einmal um Penzlin kümmern: Das sei auch schöner, weil es ein freistehendes Gebäude ist. Daneben befindet sich ein Spielplatz und vielleicht könnte die Gemeinde eine weitere Fläche nutzen, so dass ein kleiner Festplatz entsteht.

Von Beate Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz

Wollen Sie das PK-Kennzeichen?

fc5d6dfc-f246-11e7-8014-111f668204de
Perleberg damals und heute

Perleberg ist eine traditionsreiche Stadt, die 2014 ihre 775-Jahr-Feier hatte. Tradition hat Perleberg auch als Kreisstadt – seit 200 Jahren ist sie bereits Verwaltungssitz, und dank der Absage der Kreisgebietsreform wird sie das auch weiter bleiben. Die Stadt konnte sich viel von ihrer Altstadtsubstanz bewahren – viel davon ist seit der Wende wieder richtig schick geworden. Hier ein paar Vergleiche, wie sich die Stadt entwickelt hat.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg