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Prignitz Das wird eine ganz heiße Tour de Prignitz
Lokales Prignitz Das wird eine ganz heiße Tour de Prignitz
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02:21 01.06.2018
Jetzt muss das Rad startklar gemacht werden. MAZ-Chefreporter Bernd Atzenroth pumpt am Startort Heiligengrabe Luft in die Reifen seines Drahtesels. Quelle: Foto: Susanne Liedtke
Heiligengrabe

Das wird eine heiße Tour de Prignitz: Die Temperaturen haben am Dienstag an der 30-Grad-Grenze gekratzt, und eine grundlegende Änderung dieses Wetters ist nicht in Sicht. Also sollte, wer in diesem Jahr mitradeln will, gut vorbereitet sein: Eine Kopfbedeckung – wenn man nicht ohnehin mit Helm fährt – ist bei der starken Sonneneinstrahlung absolute Pflicht. Und Sonnencreme mit einem hohen Schutzfaktor sollte für jeden Radler ein ständiger Begleiter auf dieser Rundfahrt sein. Darüber hinaus ist insbesondere eins wichtig: immer genug zu trinken dabei zu haben.

Der Selbsttest am Dienstag hat es gezeigt: Schon nach 20 Kilometern ist locker eine Literflasche Wasser weggezischt. Wer also eine ganze Etappe bei diesen Bedingungen mitfährt, sollte auf jeden Fall zwei große Flaschen Wasser dabei haben und darüber hinaus mittags während der Pause sich mit Getränken eindecken. Trotzdem sollte man auch für Regen gewappnet sein, denn trotz der Hitze ist auch der nicht ganz auszuschließen.

Die Pause auf der ersten Etappe auf dem Campingplatz von Lola Dannehl am Königsberger See könnte wohl am Donnerstag bei der Hitze nicht willkommener sein. Quelle: Christamaria Ruch

Ansonsten werden die Radler am Vormittag noch gut fahren können, insbesondere wenn sie all die Tipps beherzigen. Denn erleichternd kommt hinzu, dass es durchaus windig sein kann. Gegenwind kann also dazu beitragen, dass kein Radler überhitzt, selbst wenn er so böig ist, dass er die Radler etwas einbremst. Versprochen sei hier auch, dass die Tour-Organisatoren auf das Wetter auch reagieren werden – bei allzu großer Hitze wird es auf jeden Fall ausreichend Gelegenheit geben, zwischendurch etwas zu trinken. Zusätzliche Stopps an schattigen Plätzchen sind da nicht ausgeschlossen. In jedem Falle gilt, dass die Sicherheit und Gesundheit aller Radler Vorrang hat vor einer schnellen Fahrt.

Was die Sache auch erleichtert: Die ausgewählten Strecken lassen sich gut fahren – fast die gesamte Rundfahrt bewegt sich auf asphaltierten Routen. Für die Sicherheit unterwegs sorgen die Polizei, die Bundeswehr und das DRK, das auf jeden Fall da ist, falls denn wirklich einmal Hilfe nötig ist. Und wenn es zu anstrengend wird, dann gibt es immer noch die „Lumpensammler“ am Ende des Feldes, die die Radler dann einsammeln.

Von Bernd Atzenroth

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