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Prignitz Deiche bei Cumlosen in gutem Zustand
Lokales Prignitz Deiche bei Cumlosen in gutem Zustand
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00:17 09.05.2016
Deichschauer besichtigen an dieser Stelle die neu angelegte Hecke am Müggendorfer Ortseingang.
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Lenzen

Das Wichtigste kam ganz zuletzt, nachdem die Fahrt vorbei war. „Die Deiche sind in einem guten Zustand, davon konnten wir uns heute überzeugen“, erzählte Bernd Lindow, Sachgebietsleiter des Natur- und Gewässerschutzes des Landkreises Prignitz, nach vollbrachter 40 Kilometer langer Deichtour, die von Müggendorf bis hin zur Landesgrenze im Beisein von Landrat Torsten Uhe sowie von Vertretern der Unteren Wasserbehörde führte. Mit dabei waren auch Mitarbeiter der Wasserschutzpolizei, des Brand- und Katastrophenschutzes und des Wasser- und Bodenverbandes Prignitz. Vertreter des Landesamtes für Umweltschutz in Brandenburg ließen sich den Termin ebenso nicht entgehen wie deren Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Deicharbeiten liefen problemlos

Einleitend dazu hatte es von Lysann Jacob, Bereichsingenieurin beim Landesumweltamt in Wittenberge einen ausführlichen Bericht über die Unterhaltung des Dammes seit Herbst vergangenen Jahres gegeben. So sei eine Deichmahd in Auftrag gegeben und neu abgeschlossene Pflegeverträge mit den Deichschäfern abgeschlossen worden. Aktuell können 338 Hektar Deichfläche mit Schafen beweidet werden. Die Böschungsschäden im Bereich des Lenzener Hafens sind repariert worden, und an den Deichlinden am Wittenberger Nedwigshafen erfolgte ein Pflegeschnitt. Anstatt der in Mödlich an der wasserseitigen Deichböschung beziehungsweise im Deichschutzstreifen gefällten trockenen Eichen wurden 48 Weiden in der Ortslage Mödlich und entlang des Achterdeiches auf Flächen des Naturschutzfonds gepflegt. Treibgutablagerungen, die sich infolge des erhöhten Wasserstandes Ende März und Anfang April gebildet hatten, wurden durch die Mitarbeiter des Wasser- und Bodenverbandes beseitigt, wobei bei diesen Arbeiten insgesamt 15 Fuchs- und Dachsbaue im Deich beobachtet wurden, die daraufhin vergrämt, verschlossen und auf weitere neue Aktivitäten hin beobachtet wurden.

Anlieger dürfen nichts selbst pflanzen

Und dann gibt es eine von einem Eigentümer angelegte Hecke am Müggendorfer Dorfrand, die direkt am Deichfuß angelegt wurde, damit ist aber die Deichunterhaltung behindert worden. Bei den Bauarbeiten an der Sanierung des Elberadwegs im Amt Lenzen sind zudem Schäden an den Kilometersteinen verursacht und in der Lenzerwische sind neue Zäune im Deichschutzstreifen aufgestellt worden, schloss die Ingenieurin ihre Rede. Einen Zusatz gab es noch von Bernd Lindow, der darauf hinwies, dass es in den vergangenen Monaten 54 Anzeigen wegen ungenehmigter Deichbefahrungen mit Kraftfahrzeugen gegeben hatte. Die Autofahrer wurden entsprechend zur Kasse gebeten.

Hier wollten die Deichschauer unbedingt fotografiert werden, weil ein Schiff vorbeifährt. Quelle: Kerstin Beck

An Ort und Stelle besichtigten dann die Deichschauer an insgesamt zwölf ausgewählten Punkten die dargelegten Fakten, um als erstes in Müggendorf die neu am Deichfuß angelegte Buchsbaumhecke anzuschauen. „Das geht so nicht, denn die Deichpflege wird hier behindert – da werden wir mit dem Eigentümer einen Ortstermin machen“, befand Bernd Lindow.

Aber insgesamt konnte vor allem der Vorsteher des Wasser- und Bodenverbandes, Hans Lange, ein gutes Resümee mit Blick auf die zurückliegenden Monate ziehen: „Das beste Ergebnis für das letzte Jahr war für uns, dass wir kein Hochwasser gehabt haben!“

Von Kerstin Beck

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