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Demerthin: Markt am Schloss

Neuer Versuch nach fünf Jahren Pause Demerthin: Markt am Schloss

Nach fünf Jahren Pause gibt es in Demerthin wieder einen Weihnachtsmarkt. Er wird von Juliane Fröhlich organisiert. Die stellvertretende Ortsvorsteherin hat mit den Vorbereitungen vor Monaten begonnen. Sie wünscht sich, dass wieder mehr Leben in den Ort kommt und hat dafür noch andere Ideen.

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Stricksocken – ein Muss auf dem Weihnachtsmarkt – auch in Demerthin.

Quelle: Sandra Bels

Demerthin. Fünf Jahre lang gab es keinen Weihnachtsmarkt mehr in Demerthin. Am 1. Advent, 29. November, soll die Tradition nun wiederbelebt werden. Die stellvertretende Ortsvorsteherin Juliane Fröhlich hat den Markt organisiert und lädt für den Nachmittag Gäste in den Gemeinderaum am Renaissanceschloss ein. Dort werden auch Adventsgestecke gebastelt. Die Frauen des Ortes treffen sich dazu.

Schon im vergangenen Jahr verbrachten sie so einen vorweihnachtlichen Nachmittag. Die Weihnachtsgestecke, die damals entstanden, waren noch für den Hausgebrauch. „Diesmal sollen die Gestecke beim Weihnachtsmarkt verkauft werden“, sagt Juliane Fröhlich. Sie sorgt auch dafür, dass es wieder einen Weihnachtsbaum auf dem Schlossplatz gibt. Er kommt aus ihrem Garten. Dort ist ihr ein Exemplar ein bisschen zu groß geworden.

Für die Besucher des Weihnachtsmarktes gibt es Kaffee, Kuchen, Glühwein und Zuckerwatte. Der Weihnachtsmann wird den Kindern einen Besuch abstatten und möchte sich ihre Lieder und Gedichte anhören. Sicher hat er auch süße Kleinigkeiten als Lohn dabei. Juliane Fröhlich freut sich darüber, dass die Stephanus-Werkstatt aus Kyritz dabei ist und ihre Handarbeiten präsentiert. Auch Vehlower, Gumtower und Kyritzer haben zugesagt und eröffnen Stände unter anderem mit Kerzen, Lampen, Körben, Keramik, Holz- und Handarbeiten.

Juliane Fröhlich organisiert den Markt

Juliane Fröhlich organisiert den Markt.

Quelle: Sandra Bels

Juliane Fröhlich begann schon vor Monaten damit, die ersten Händler für den Weihnachtsmarkt zu akquirieren. Es ist nicht die erste Aktion, die sie für Demerthin organisiert hat. Ein Kindertagsfest unter ihrer Regie gab es in diesem Jahr auch schon. „Ich möchte, dass wieder Leben in den Ort kommt“, sagt sie. Und mit diesem Ziel trat sie im vergangenen Jahr auch zur Ortsbeiratswahl an. „Der Zusammenhalt der Bewohner untereinander ist da“, sagt sie. Man müsse ihn nur weiter fördern. Sie wird nicht müde, daran zu arbeiten.

Von 2004 bis 2009 kümmerte sich der Verein Prignitzdorf Demerthin um den Weihnachtsmarkt am Renaissanceschloss. Im Jahr 2010 wurde er dann aber wegen der Sanierung der Bundesstraße 5, die durch den Ort führt, abgesagt. Man befürchtete damals, dass die teilweise Sperrung der Friedensstraße sowie der Ampelverkehr durch Demerthin sowohl Gäste als auch Händler vom Marktbesuch abhalten könnte. So wurde lediglich ein Weihnachtsbaum am Schloss aufgestellt. In den Jahren darauf gab es dann keinen Adventsmarkt mehr, weil der Verein beobachtet hatte, dass zuletzt nicht nur das Interesse der Händler, sondern auch die Besucherzahlen immer weiter zurückgegangen waren.

Von Sandra Bels

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