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Prignitz Den Paragrafen und Satzungen auf der Spur
Lokales Prignitz Den Paragrafen und Satzungen auf der Spur
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00:17 24.06.2016
Viel Papierkram: Jürgen Kontak will die Sommerpause dazu nutzen, sich intensiv in die Themen hineinzufuchsen. Quelle: Christian Bark
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Zootzen

Beschlüsse, Satzungsänderungen, Paragrafen – für Jürgen Kontak aus Zootzen hat eine interessante und zugleich arbeitsreiche Zeit im Dienste der Stadt Wittstock und ihrer Bürger begonnen. Seit vergangener Woche ist der 60-Jährige sachkundiger Einwohner im Ordnungsausschuss der Stadt.

„Da werden etliche Stunden Vorbereitungszeit reinfließen“, weiß Kontak. Politische Erfahrungen habe er immerhin schon im Zootzener Ortsbeirat gemacht, dem er 13 Jahre angehörte. Aufgrund seiner Erfahrung, seiner Menschenkenntnis und vielleicht auch seiner Tätigkeit als Präsident des Kreisschützenverbands habe man ihn in das Amt berufen, vermutet Kontak.

Richtig sei auch, dass er als Nachrücker auf dem Posten gelandet sei. „Bei der letzten Kommunalwahl hatte ich nicht genügend Stimmen zusammenbekommen“, berichtet der Zootzener. Da es für ein Direktmandat als Stadtverordneter nicht gereicht habe, sei er nun, da die Stelle frei war, in den Ordnungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung gewechselt.

Sachkundige Einwohner


Maximal drei
sachkundige Einwohner dürfen in jedem Ausschuss sitzen.

In folgenden Ausschüssen sitzen: Maximilian Häusler, Birgit Koch, Ralf Zauft (Finanzausschuss); Andreas Bergmann, Thomas Gast, Martina Grubetzki (Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Bauausschuss); Birgit Eder, Anke Richert, Antje Zeiger (Kultur und Soziales); Werner Bublitz, Jürgen Kontak, Günter Redmann (Ordnungsausschuss).

11 Euro beträgt das Sitzungsgeld pro Sitzung, zudem werden Fahrtkosten (außerhalb Kernstadt) übernommen.

„Sachkundige Einwohner werden durch die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung berufen“, erklärt Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert. Zuvor würden sie von der Fraktion einer Partei vorgeschlagen. Dabei sei es nicht entscheidend, ob man politisch aktiv sei, auf das Fachwissen und das Engagement komme es in erster Linie an.

Peter Krause (l.) hieß Jürgen Kontak im Ausschuss willkommen.. Quelle: Christian Bark

Ersteres will sich Jürgen Kontak nun stetig erarbeiten. „Wenn ich Einfluss auf die Ausschussmitglieder nehmen will, muss ich überzeugende Argumente vorbringen“, sagt der 60-Jährige. Dass er im Ausschuss selber kein Abstimmungsrecht besitzt, stört Kontak weniger. „Dann wäre die Verantwortung noch größer“, so seine Vermutung. Immerhin verlange auch die beratende Tätigkeit viel Einsatz und die Bereitschaft, mit den Bürgern zu sprechen. „Ich habe grundsätzlich ein offenes Ohr für jedes Anliegen“, verspricht Kontak. Auch sei er bereit, sich über Sachverhalte vor Ort ein genaues Bild zu machen.

Beim nächsten Ordnungsausschuss im September wird er dazu erste Gelegenheit bekommen. Dann beschäftigt sich der Ausschuss nämlich während eines Lokaltermins mit dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Gadow. „Es wird um die Nutzung von Wegen und die kostenintensive Bergung von Munitionsresten gehen“, blickt Kontak voraus. Bis dahin wolle er sich noch intensiv zur Thematik belesen, um bei Fragen auch sachkundige Antworten beitragen zu können. Hilfe bei seiner Tätigkeit sei ihm bereits von mehreren Seiten, auch vom Ausschussvorsitzenden Peter Krause, angeboten worden, sagt Kontak. Er wolle sich in den kommenden Tagen mit der Stadtverordneten Angelika Noack austauschen.

Von Christian Bark

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