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Der Breeser Deich wird ab März weitergebaut

Breese Der Breeser Deich wird ab März weitergebaut

Im März können die Arbeiten am Deich in Breese fortgesetzt werden. Das kündigte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) an. Gebaut werden eine neuer Deich und die neue L 11, die teilweise auch als Deich fungiert. Zudem wird in der Stepenitzniederung eine neue Brücke errichtet.

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Nach der Sprengung herrscht Baufreiheit. Am März soll der Deich bei Breese gebaut werden.

Quelle: Andreas König

Breese. Nun, da das große Knallen vorbei und die Deichbaustelle bei Breese von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg geräumt ist, wird der Weiterbau des Deiches in Angriff genommen. „Im März können die Arbeiten in Breese fortgesetzt werden“, sagte die zuständige brandenburgische Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD).

„Die intensive Suche nach den Blindgängern war unvermeidbar, denn Sicherheit geht vor. Ich bin froh, dass wir jetzt die Ortsumgehung und den Deich weiter bauen können. Wir haben den Bauablauf so geändert, dass nach jetzigem Stand der ursprüngliche Zeitplan für den Deich und Straßenbau eingehalten werden kann“, sagte die Ministerin weiter.

Schon ein Jahr zuvor war das Baufeld nur frei gemacht worden. Das heißt, die Bäume wurden gerodet und etwaige andere Hindernisse beseitigt. Selbst der Kampfmittelbeseitigungsdienst war bereits im vergangenen Jahr im Einsatz, um die Trasse von Fliegerbomben zu befreien. Allerdings lag unter der Oberfläche der an die Trasse angrenzenden Flächen noch immer Fundmunition, weswegen am Donnerstag in einer der größten Sprengaktionen der brandenburgischen Landesgeschichte 18 Fliegerbomben gesprengt werden mussten (MAZ berichtete).

Nunmehr sollen die eigentlich bereits für vergangene Jahr vorgesehenen Arbeiten ab März weitergeführt werden, kündigte die Ministerin an. Gebaut werden Hochwasserschutzanlagen, also ein neuer Deich, und die Landesstraße 11, die künftig an Breese vorbei nach Wittenberge führen wird und teilweise gleichzeitig als Deich fungieren wird. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Arbeiten außerhalb des von Munition gefährdeten Gebietes aufgenommen. Auch die zu erneuernde Stepenitzbrücke wurde bereits abgerissen. Parallel zu den in den nächsten Monaten beginnenden Bauarbeiten am Deich wird in der Stepenitzniederung die neue Brücke errichtet. Geplant ist die Fertigstellung der Hochwasserschutzanlagen in diesem Bauabschnitt bis Ende Oktober 2017, verkündete die Ministerin weiter.

Ende 2018 soll dann die neue Straße für den Verkehr freigegeben werden, hieß es weiter. Das Gesamtvorhaben ist in drei Abschnitte unterteilt. Der letzte von ihnen und damit die Fertigstellung des Schutzdeiches für Breese ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Die Kosten für die genannten Arbeiten belaufen sich auf ungefähr 16 Millionen Euro, teilte Ministeriumssprecher Detlef Streu auf Anfrage mit. Darin noch nicht enthalten ist der Aufwand für die Munitionsräumung. Der beläuft sich dem Vernehmen nach auf rund vier Millionen Euro. Bezahlt wird die Räumung vom brandenburgischen Innenministerium.

Von Andreas König

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