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Prignitz Der Cityguide Prignitz ist da
Lokales Prignitz Der Cityguide Prignitz ist da
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02:17 08.10.2015
So sieht die neue App aus: Raik Wilke (2.v.r.) mit seinen Mitarbeitern sowie der Prignitzer Büroleiter Lutz Behrendt (r.). Quelle: Michael Beeskow
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Perleberg

Apps sind ja hochaktuell, und so will sich auch der Landkreis Prignitz dieser immer mehr ausbreitenden Kommunikationsform bedienen. Am Montag wurde der mobile Führer durch den Landkreis vorgestellt. Die Website kann unter www.prignitz.cityguide.de kostenlos auf alle Smartphones und Tablets ab sofort heruntergeladen werden.

Fast ein Jahr waren Mitarbeiter des Ehs-Verlags aus Magdeburg mit der Entwicklung der App beschäftigt, wie der Geschäftsführer Raik Wilke berichtete. Über Aufkleber und Flyer, die jetzt in Umlauf gebracht werden, aber auch aus dem Internet lässt sich die App laden. „Das ist das Handbuch in der Tasche“, sagte Lutz Behrendt, der Büroleiter von Landrat Torsten Uhe, bei der Präsentation. Natürlich lud auch er die App auf sein Smartphone.

„Die Internetseite des Landkreises wird hier nicht eins zu eins abgebildet“, erklärte Raik Wilke, auch wenn sich vieles des Internetauftritts wiederfindet. So wird die Kreisverwaltung vorgestellt und auch ein Behördenfinder angeboten. Doch darüber hinaus gibt es ein weitgefächertes Informationsangebot. Wer etwa einen EC-Automaten sucht, kann sich die Geldspender in seiner Nähe anzeigen und den Weg dorthin weisen lassen. Sicher ein Angebot, was Touristen und Ortsunkundige gerne annehmen. Dies dürfte auch auf den Button Unterkunft zutreffen. Hotels und Pensionen sind dort aufgelistet. Freizeitangebote, Informationen für Senioren, Einkaufsmöglichkeiten und auch Unternehmen sind mit Hilfe der App zu finden.

Der QR-Code für die Internetseiten des Landkreises Prignitz. Quelle: Michael Beeskow

Die neu entwickelte App besteht aus einem Grundgerüst, sagt der Computerexperte Raik Wilke. Es kann nun mit weiteren Inhalten und Angeboten gefüllt werden. Vereine und Verbände sollen demnächst aufgenommen werden. Wer sich noch nicht dort wiederfindet, kann sich melden und wird kostenlos eingetragen. Auch Unternehmer, Hotels oder Handwerksbetriebe können sich mit einem Porträt vorstellen. Das soll dann aber nicht kostenlos sein.

„Hier besteht eine Möglichkeit, Kunden zu gewinnen“, sagte Raik Wilke. Zimmer können auf diese Weise gebucht werden, ein Termin beim Friseur vereinbart oder ein Tisch in einer Gaststätte reserviert werden. Möglich ist auch ein virtueller Rundgang. Schon jetzt kann man vor dem Rathaus in Pritzwalk stehen oder auf dem Großen Markt in Perleberg, in Bad Wilsnack oder in Wittenberge und einen 360-Grad-Rundblick durch die Stadt genießen, der mit einer speziellen Kamera aufgenommen wurde. In den virtuellen Rundgang können Geschäfte oder Gaststätten markiert werden, die der Betrachter dann durch den Blick einer Kamera betreten kann.

Raik Wilke erklärte, er sei erstaunt, wie hierzulande die Möglichkeiten des Internets noch unterschätzt werden. In Litauen oder Estland sei auf öffentlichen Plätzen der freie Internetzugang längst üblich. Lutz Behrendt äußerte: „Die App bietet eine Möglichkeit, sich einfach durch den Landkreis zu bewegen.“

Von Michael Beeskow

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