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Der Kampf der Tour-Titanen

Etappenstädte stehen fest Der Kampf der Tour-Titanen

Die Etappenstädte für die Tour de Prignitz im kommenden Jahr stehen fest: Neben Titelverteidiger Meyenburg sind diesmal Pritzwalk, Wittenberge, Bad Wilsnack, Wusterhausen und Heiligengrabe dabei. Das Finale verspricht schon jetzt große Spannung.

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Riesige Radlerfelder rollen eine Woche lang, wie hier in Wittenberge, durch die Region, auch 2016 wieder.

Quelle: Bernd Atzenroth

Meyenburg. Sie ist noch allen in guter Erinnerung: Vor etwas mehr als vier Monaten endete die Tour de Prignitz 2015 mit dem Sieg von Titelverteidiger Meyenburg. Es war eine schöne und ruhige Rundfahrt, auch wenn die Radler auf den ersten Etappen ein wenig Wind und Wetter trotzen mussten. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch, und der Beteiligung sowieso nicht. 4076 Radler waren es diesmal. Das Städtespiel bei der Tour de Prignitz gewann erneut Meyenburg mit einer grandiosen Abschlussparty, und auch der Sieg bei den Mittagspausen blieb mit Preddöhl im Amt Meyenburg.

Planungen laufen auf Hochtouren

Derweil laufen die Planungen für die nächste Tour de Prignitz bereits auf Hochtouren. So gibt es bereits einen Termin und eine Entscheidung darüber, welche Etappenstädte dabei sein werden. Vom 23. bis 28. Mai werden die Radler in der Region unterwegs sein. Sie kommen diesmal aus Meyenburg, Pritzwalk, Wittenberge, Bad Wilsnack, Wusterhausen und Heiligengrabe. Die sechs Etappen werden wie immer jeweils um die 50 Kilometer lang sein, die das Radlerfeld zwischen 10 und 15 Uhr zurückgelegt. Unterwegs gibt es eine Mittagspause und einen Kulturstopp – die Orte dafür stehen noch nicht fest und werden demnächst bekanntgegeben – und am Ziel von 15 bis 17 Uhr die große Etappenabschlussparty mit Musik, Spielen und Wettkämpfen der Etappenstädte mit ihren Gästen.

Natürlich ist die Vorjahressiegerstadt Meyenburg als Start- und Zielpunkt der Tour de Prignitz 2016 gesetzt. So werden sich die Radler von Meyenburg aus am Montag, 23. Mai, in Richtung Pritz­walk in Bewegung setzen. Die Dömnitzstadt ist nach einem Jahr Pause wieder unter den Etappenstädten, sehr zur Freude von Bürgermeister Wolfgang Brockmann – zumal die Stadt einen Monat zuvor eine Generalprobe für die Tour beim Prignitzer Anradeln hat. Pritz­walk empfängt die Radler am Montag, 23. Mai, um 15 Uhr und schickt am Dienstag, 24. Mai, seine Pedaleure gen Elbe. Sie dürfen sich an jenem Tag auf einen gigantischen Empfang in Wittenberge freuen.

Etappe durch die Elbtalauen

Die Wittenberger haben in den vergangenen Jahren immer um den Toursieg mitgekämpft, 2013 gewonnen und danach zweimal nur knapp geschlagen den zweiten Platz belegt. Diesmal winkt ihnen am Mittwoch, 25. Mai, von der Schönheit her die Sahneschnitte der Etappen die Elbe entlang und durch die Elbtalauen nach Bad Wilsnack. Nach ihrer tollen Vorstellung in diesem Jahr erhält die Kurstadt Bad Wilsnack eine weitere Chance, endlich einmal den Toursieg einzufahren.

Für Bad Wilsnack auf Tour

Für Bad Wilsnack auf Tour: Torsten Jacob (l.) und Hans-Dieter Spielmann.

Quelle: Bernd Atzenroth

Denn diesen Traum haben die Wilsnacker immer noch, wie Bürgermeister Hans-Dieter Spielmann im Gespräch mit der MAZ versicherte. Er und Torsten Jacob, der Amtsdirektor des Amtes Wilsnack-Weisen, freuten sich jedenfalls riesig, als sie erfuhren, dass sie wieder dabei sind.

Die Bad Wilsnacker radeln am Donnerstag, 26. Mai, dann in eine Kommune, in der man schon weiß, wie sich ein Toursieg anfühlt: Die Gemeinde Wusterhausen hatte gleich bei ihrem Tour-Debüt 2008 die Rundfahrt gewonnen. Seitdem ist sie im steten Wechsel mit dem benachbarten Kyritz regelmäßig Etappenort. Bürgermeister Roman Blank freute sich ebenfalls sehr darüber, wieder dabei zu sein.

Finale der Tour in Meyenburg

Das gilt erst recht für Holger Kippenhahn. Der Bürgermeister von Heiligengrabe ließ viele seiner Freunde in den sozialen Netzwerken sofort wissen, dass der Seriensieger der Jahre 2007 und 2010 bis 2012 nach zwei Jahren Abstinenz wieder Etappenstadt ist. Am Freitag, 27. Mai, empfangen die Heiligengraber zunächst die Wusterhausener, und am Samstag, 28. Mai, radeln die „Klosterbrüder“ gleich weiter zum großen Finale der Tour de Prignitz 2016 in Meyenburg, wo es zum Kampf der Tour-Titanen kommt. Denn Meyenburg und Heiligengrabe haben zusammen bereits neun Toursiege errungen und damit die Hälfte aller Prignitz-Rundfahrten gewonnen, wobei seit diesem Jahr Meyenburg mit fünf zu vier Titeln die Nase knapp vorn hat.

Nächstes Jahr also steht für die Meyenburger die nächste Titelverteidigung an, und für den Abschlussempfang haben sie in diesem Jahr Maßstäbe selbst sehr hoch gesetzt. „Wir sind gerne wieder dabei“, sagt Falko Krassowski, Meyenburgs Bürgermeister, der aber vor seinem Finalgegner gehörig Respekt hat. Man kann davon ausgehen, dass man sich in beiden Kommunen auf diesen Showdown richtig gut vorbereitet.

Es ist also schon zu diesem frühen Zeitpunkt alles gerichtet für eine schöne und spannende Tour de Prignitz 2016.

Aber all dies wäre ohne die vielen treuen und oft jahrelangen Mitstreiter bei der Organisation nicht denkbar, und genauso wenig ohne die vielen Tourbegeisterten auf dem Rad, am Wegesrand oder bei allen Stopps.

Von Bernd Atzenroth

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