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Der verheerende Großbrand von Neudorf

Hunderte tote Tiere, 600.000 Euro Schaden Der verheerende Großbrand von Neudorf

Hunderte verendete Schweine, 600.000 Euro Schaden. Ein Großbrand in einer Stallanlage in der Prignitz hat am Mittwoch einen verheerenden Schaden angerichtet. Der Mastbetrieb ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Ein spektakuläres Video der Feuerwehr zeigt das ganze Ausmaß des Brands.

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Völlig ausgebrannt ist ein Stall in Neudorf, in dem sich Hunderte Schweine befanden.

Quelle: Feuerwehr Pritzwalk

Neudorf. Es war der erste schlimme Großeinsatz für die Prignitzer Wehren im gerade angebrochenen neuen Jahr. Hunderte Schweine überlebten ein Großfeuer in Neudorf nicht. Zwei etwa 20 mal 50 Meter große Stallanlagen brannten im dortigen Schweinemastbetrieb bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden beträgt mindestens 600.000 Euro.


Um 5.20 Uhr hatte die Feuerwehr die Meldung von dem Brand erhalten. Daraufhin rückte bei eisiger Kälte ein Großaufgebot von Einsatzkräften aus Pritzwalk, Groß Langerwisch, Groß Pankow, Kuhbier, Kuhsdorf, Wolfshagen und Putlitz an, um das Schlimmste zu verhindern. Auch das Feuerwehrtechnische Zentrum Perleberg war vor Ort vertreten. Insgesamt waren laut Volker Lehmann sieben Wehren mit 60 Kameraden im Einsatz. Den Tieren konnten sie alle nicht mehr helfen – es ging nur noch darum, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Das immerhin gelang.

Betriebsleiter wollte seine Tiere retten

Ralf Remmert, Geschäftsführer der Prignitzer Landschwein GmbH, musste gegen 6 Uhr vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden , weil aufgrund von Reizhusten der Verdacht bestand, dass er eine Rauchvergiftung hatte. Remmert hatte versucht, noch möglichst viele Tiere zu retten. Dies war ihm aber nur vereinzelt gelungen. Immerhin stand g egen 6.40 Uhr fest, dass sich keine weitere Person in der Anlage befand . Für die Schweine war es da aber schon zu spät – viele von ihnen sind am Rauch erstickt.

Vor Ort stehen nun noch wichtige Untersuchungen an

Vom Unternehmen gab es am Mittwoch gegenüber der MAZ keine Stellungnahme. Damit ist wohl erst zu rechnen, wenn die Ergebnisse der Untersuchungen am Ort des Geschehens vorliegen. Überhaupt wird die Abwicklung der Angelegenheit länger dauern. Am Mittwochnachmittag war zum Beispiel ein Team des Kreisveterinäramtes noch in Neudorf beschäftigt . Kriminaltechniker können mit ihrer Arbeit wegen des Frostes noch gar nicht beginnen. Auch die Entsorgung der Tierkadaver wird nach Einschätzung von Volker Lehmann Zeit in Anspruch nehmen.

Von Bernd Atzenroth

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