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Prignitz Die Bahn fährt auch nach 2015 weiter
Lokales Prignitz Die Bahn fährt auch nach 2015 weiter
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18:51 30.01.2014
Diese Bahn fährt jetzt doch weiter. Quelle: André Reichel

"Den Rest würden die Minister gerne selbst erläutern", sagt er.

Und zwar dann, wenn Verkehrsminister Jörg Vogelsänger mit dem neuen Finanzminister Christian Görke am Mittwoch in Kyritz gemeinsam mit den Landräten der Landkreise Prignitz, Hans Lange, und Ost-Prignitz, Ralf Reinhardt, das neue "Prignitzkonzept" für die Regionalbahnlinien74 von Meyenburg nach Pritzwalk und die Regionalbahn 73 von Pritzwalk bis Neustadt (Dosse) vorstellen. Immerhin: Nachdem in den letzten Wochen sehr viel über die Zukunft der Bahn spekuliert worden war, können Unternehmen und Bürgerinitiativen, aber auch die Kommunen entlang der Bahnstrecke nun wohl aufatmen. Denn die Eckpunkte des neuen Konzeptes für den Öffentlichen Personennahverkehr stehen. "Bis Mittwoch müssen allerdings auch noch einige Punkte zu Ende verhandelt werden", sagt Schade: "Etwa, wie lange die Laufzeit des neuen Vertrages wird."

10 Jahre? 15 Jahre? Zu rechnen ist damit, dass das neue Konzept eine gewisse zeitliche Reichweite haben wird: Das hatte der Prignitzer Landrat Hans Lange bei einem Besuch von Ministerpräsident Woidke in der Prignitz gefordert, damit die Strecke auch substantiell ertüchtigt werden könne - atwa was die Bahnübergänge betrifft.

"Wir können uns freuen, dass es etwas zu berichten gibt", sagt auch Katrin Lange, Amtsdirektorin von Meyenburg und hartnäckige Streiterin für den Erhalt der Bahnlinien in der Region. Was genau die Rahmenkonzepte für die Bahn sein werden, verrät auch sie nicht: "Wir haben Stillschweigen vereinbart." Aus einer ministeriellen Mitteilung geht allerdings vor, dass bei der Finanzierung das Land und die Landkreise "an einem Strang ziehen" wollen.

Der Termin am kommenden Mittwoch wird so einen vorläufigen Schlusspunkt unter einen jahrelangen Kampf um den Erhalt der Strecke setzen. Ein Rückblick: Schon 2010 begannen die Diskussionen um die Abbestellung der Strecke, die wegen geringer Fahrgastzahlen bei knapper werdenden Regionalisierungsmitteln des Bundes begonnen wurde.

Im April 2012 bezifferte etwa der damalige Staatssekretär Rainer Bretschneider das einzusparende Finanzvolumen auf vier Millionen Euro. Der heutige Verantwortliche für den Berliner Großflughafen stellte damals fest, dass auch Unternehmensfördermittel, die ins Gewerbegebiet Falkenhagen geflossen seien, keine Rolle mehr spielen würden: Durch Abbestellung werde stattdessen jedes Jahr gespart. 2012 hatte die Prignitz aber auch erreicht, dass im Landesverkehrswege-Gesetz aufgenommen wird, dass zumindest ein Gutachten für die Strecke erstellt wird. Ansonsten wurde die Finanzierung der Strecke auf zwei Millionen Euro jährlich gekürzt. Minister Jörg Vogelsänger kündigte an, dass ab Anfang 2015 lediglich 1,1 Millionen Euro noch zur Verfügung stehen solltenn - ein Betrag, für den der Bahnverkehr nicht mehr möglich wäre.

Seit Anfang Januar ist nun klar, dass der Zug eine Verlängerung bis Ende des Jahres 2015 bekommt, damit ein Konzept erarbeitet werden kann. Seit gestern steht nun fest, dass die Eisenbahn auch darüber hinaus Bestand haben soll.

Von Claudia Bihler

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