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Prignitz Die Bundesstraße 107 wird breiter und besser
Lokales Prignitz Die Bundesstraße 107 wird breiter und besser
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02:17 29.10.2015
Der Asphaltfertiger ist in Groß Welle unterwegs. Quelle: Andreas König
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Groß Welle

Es knistert im Asphalt, und Dampfwolken steigen auf. Wo eben noch eine schroffe, abgefräste Piste war, bedeckt jetzt eine schwarze grobporige Masse die Ortsdurchfahrt von Groß Welle (Gemeinde Gumtow). Vorarbeiter Volker Loest von der Oranienburger Niederlassung der niedersächsischen Straßenbaufirma Matthäi lässt prüfend seinen Blick über die neue Asphaltdecke schweifen. Offenbar ist er mit dem zufrieden, was er sieht. „Am heutigen Dienstag bringen wir die Bindeschicht auf, morgen die Deckschicht“, sagt er und schwingt sich von dem großen Asphaltfertiger.

Der Ort erhält eine neue Durchfahrt, und da es sich um eine Bundesstraße handelt, kommt der Landesbetrieb für Straßenwesen für die Erneuerung auf. Doch damit nicht genug: Die Bundesstraße 107 wird noch weiträumiger erneuert. Zumindest in dem Abschnitt zwischen der Abfahrt von der Bundesstraße 5 und dem nächstgelegenen Ort Groß Welle. „Der Zustand der Fahrbahn war wirklich desolat, wir mussten etwas tun“, begründet Sachgebietsleiter Robby Werdermann von der Niederlassung West des Landesbetriebs für Straßenwesen in Kyritz die Investition. Den Zeitpunkt des Baus habe man ganz bewusst in die Herbstferien verlegt, weil da die Verkehrsströme geringer sind.

Doch die Bundesstraße wird nicht nur erneuert, sie wächst auf dem Stück zwischen der B 5 und Groß Welle sogar in die Breite. „Die Fahrbahnbreite wird von 6 auf 7,50 Meter vergrößert“, erklärt Robby Werdermann.

Das erklärt unter anderem auch den relativ hohen Preis der Investition. Für die rund 2,1 Kilometer neue Straße veranschlagt der Landesbetrieb rund 847 000 Euro. Die gute Konjunktur trägt eben nicht unbedingt zu günstigen Baupreisen bei.

Den Einwohnern von Groß Welle soll es recht sein. Zwar ist ihr Ort nun mehr oder weniger von der Außenwelt abgeschnitten, doch das hindert die Einheimischen nicht daran, dem riesigen Asphalt- oder Schwarzdeckenfertiger bei der Arbeit zuzusehen. Kaum hat er das Gemisch aus Bitumen und Gesteinskörnung auf der Fahrbahn verteilt, fahren zwei Straßenwalzen hinterher und planieren die schwarze Masse. „160 bis 170 Grad Celsius heiß ist der Asphalt in diesem Zustand. Daher ist niemandem zu raten, das heiße Pflaster , das die B 107 während der Arbeiten darstellt, mit normalem Schuhwerk zu überqueren, selbst wenn man dazu landläufig Straßenschuhe sagt. Die Sicherheitsschuhe von Volker Loest und seinen Kollegen sind selbstverständlich dafür geeignet.

Noch bis einschließlich Freitag, 30. Oktober, sollen sich die Arbeiten hinziehen. Wenn Groß Welle seine neue Ortsdurchfahrt erhalten hat, kommt die restliche Strecke bis zur Kreuzung der B 107 und der B 5 an die Reihe. Die Verkehrsinsel, die sich an der Einmündung befindet, wurde bereits in den vergangenen Wochen erneuert. Bis zum Ende der Arbeiten gilt die Vollsperrung. Die Umleitung von und nach Havelberg führt über Kyritz. Ein Stück weiter nördlich, in Garz, ist schon eine Ampel aufgestellt. Dort soll eine Verkehrsinsel zurückgebaut werden.

Von Andreas König

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