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Prignitz Die „Hexe“ hat geschlossen
Lokales Prignitz Die „Hexe“ hat geschlossen
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18:09 16.10.2017
Die Gaststätte „Zur Hexe“ in Groß Woltersdorf ist für den regulären Betrieb geschlossen. Quelle: Andreas König
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Groß Woltersdorf

In der Gaststätte „Zur Hexe“ in Groß Woltersdorf bleibt bis auf Weiteres nicht nur die Küche kalt. Der reguläre Gaststättenbetrieb wurde per 1. Oktober eingestellt. das bestätigte der Vorsitzende des Wahrberge-Vereins und Bauamtsleiter der Gemeinde Groß Pankow, Halldor Lugowski.

Der Wahrberge-Verein hatte die Gasstätte „Zur Hexe“ von der Gemeinde Groß Pankow gepachtet. „Diesen Pachtvertrag haben wir mit Wirkung zum Jahresende gekündigt“, erklärte Halldor Lugowski. „Das Ausmaß der ehrenamtlichen Tätigkeit, das mit dem Gaststättenbetrieb verbunden war, hat gerade ein diesem Jahr den Rahmen gesprengt“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Es seien zu viele Veranstaltungen gewesen, die auch mit Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern abgesichert werden mussten. Das aber sei auf Dauer nicht mehr mit dem satzungsgemäßen Vereinszweck zu vereinbaren gewesen. „Der besteht nun einmal hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit“, sagte Lugowski. Die Veranstaltungen, die in der „Hexe“ geplant seien, werden bis Jahresende abgesichert. Danach setzt der Verein darauf, dass die Gaststätte von einem privaten Betreiber geführt wird. „Wir haben in den vergangenen Jahren mit all unseren Angeboten in Groß Woltersdorf einen festen Kundenstamm aufbauen können, mit dem auch ein privater Betreiber sicherlich gut hinkommen dürfte“, sagte der Vereinsvorsitzende. Die Bewirtschaftung der „Hexe“ eigne sich sowohl für Existenzgründer als auch für bereits etablierte Gastronomen.

Zwei Mitarbeiter entlassen

Selbst wenn sich kein Pächter findet, werde die Versorgung der Kinder- und Jugendgruppen und der anderen Gäste der Einrichtungen des Wahrberge-Vereins, darunter Sommerrodelbahn und Zeltplatz, sichergestellt. Den zuletzt zwei Mitarbeitern habe der Verein bereits gekündigt.

In die „Hexe“ und die weiteren auf dem weitläufigen Hof befindlichen Anlagen wurden in den vergangenen Jahren hunderttausende Euro investiert. Allein in den Aufbau der Raum-Schießanlage und der Märchenstube flossen in diesem Jahr 125 000 Euro.

Von Andreas König

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