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Die Kuckucksteiche

Kehrberg Die Kuckucksteiche

Nur der Kuckuck weiß, warum die Teiche bei Kehrberg (Gemeinde Groß Pankow) diesen Vogelnamen tragen. Jedenfalls sind sie ein beliebtes Ziel für Angler. Doch im Falle von Waldbränden holen sich die Brandschützer das Wasser von dort, um die Gefahr zu bannen.

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Die Kuckucksteiche liegen idyllisch zwischen Kehrberg und Klein Woltersdorf. Quelle: Christamaria Ruch

Kehrberg. Die Kuckucksteiche zwischen Kehrberg und Klein Woltersdorf (beide Gemeinde Groß Pankow) sind vor allem bei Anglern ein beliebtes Ausflugsziel. Ursprünglich drei Teiche mit insgesamt gut vier Hektar Größe befinden sich mitten im Wald und liegen auf den Gemarkungen beider Orte.

Davon ist ein mehr als ein Hektar großer Bereich längst wieder von der Natur zurückerobert: Dort stehen 30 Jahre alte Erlen. „Dieser Teich sollte ein Naturbad für Kinder werden, aber es kam nie dazu“, erinnert sich der Revierförster Bodo Wichura aus Kehrberg. Nur der Kuckuck weiß, warum die Teiche so heißen. „Vielleicht hat ja damals bei der Anlage der Teiche der Kuckuck gerufen“, vermutet Bodo Wichura mit einem Augenzwinkern.

Ende der 1970er Jahre wurden die Teiche ursprünglich als Beregnungsanlage angelegt, erinnert er sich. Dabei sollten zwei Funktionen sinnvoll zusammengeführt werden: Neben dem Wasserspeicher für die Melioration sollten die Einwohner der umliegenden Dörfer darin auch ein Naherholungsziel sehen.

Heute dient der Teich als Wasserspeicher für den Fall von Waldbränden. Die Zuständigkeit für die Kuckucksteiche liegt hoheitlich in den Händen der Revierförsterei Kehrberg.

Über einen Graben sind die verbliebenen zwei Teiche miteinander verbunden. Der flächenmäßig größte Teich ist gut bestockt: Erlen, Schilfgürtel und sumpfige Abschnitte bieten ausreichend Lebensraum für die Tierwelt. „Überall wo Wasser ist, herrscht eine Artenvielfalt“, sagt Bodo Wichura. Vor fünf bis sechs Jahren entdeckte er dort mal einen Fischotter. „Ab und zu kommt der Seeadler“, ergänzt er. Allerdings konnte er noch keinen Fischadler sichten.

In der Regel steuern vor allem Angler diesen idyllischen Ort an. Doch nicht alle halten sich an die Grundregeln, wie der Blick auf Müll und Schutt am Ufer zeigt. Sogar eine wilde Technoparty sollte vor gut 15 Jahren dort steigen, wurde aber rechtzeitig untersagt, erinnert sich Bodo Wichura.

Von Christamaria Ruch

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