Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Die Marktstraße hat wieder ein Café
Lokales Prignitz Die Marktstraße hat wieder ein Café
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 26.11.2017
Regina Drewitz und Betreiberin Silke Müller (r.) warten nun im Pannacotta auf ihre Gäste. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Das hatte doch arg gefehlt: Seit Donnerstag gibt es wieder so etwas wie klassische Café-Kultur in Pritzwalk. Das Café & Bistro Pannacotta öffnete in der Marktstraße seine Pforten, und viele, viele Menschen nutzten das Angebot gleich am ersten Tag. So gibt es nun auch eine Alternative zu den Bäckereien oder auch der Alten Marktschenke, die aber ohnehin eher ein etwas anderes Publikum anspricht.

Zur großen Schar der Gratulanten gehörte auch der angehende Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel. „Ich freue mich über so viele Gratulanten“, sagte Betreiberin Silke Müller. „Schon als ich durch die Stadt gegangen bin und die Einladung verteilt habe, haben mir viele alles Gute gewünscht.“ Silke Müller selbst fand, dass ein solches Angebot in Pritzwalk fehlt. Dann fiel ihr das leerstehende Ladenlokal ins Auge, in dem dereinst ein Vietnamese Essen anbot. Direkt nebenan hat im vergangenen Jahr gerade ein Café geschlossen gehabt. Ende Januar wurden die Überlegungen für ihr eigenes Café konkreter. Doch hat es noch fast das Ganze Jahr gedauert, bis sie ihren Traum jetzt verwirklichen konnte. Alles trägt hier eine persönliche Note, die von ihr geprägt ist. „Ich bin von Laden zu Laden gegangen“, schildert sie die Vorbereitungen auf die Einrichtung des Cafés, „ich habe Stoffe gesehen, Gardinen gefunden.“ Und irgendwie ist alles gut auf einander abgestimmt.

Das neue Café hat ein ansprechendes Interieur. Quelle: Bernd Atzenroth

Auch der Name „Pannacotta“ hat eine Bedeutung. „Pannacotta war schon immer mein Lieblingsdessert“, erklärt sie. Bedienen wird sie die Gäste meist gemeinsam mit ihrer Kollegein Regina Drewitz. Sie war am ersten Tag natürlich auch schon hinter der Theke, wie im übrigen zu diesem Ereignis auch Silke Müllers ganze Familie im Einsatz war. Die Einrichtung des neuen Cafés ist stil- und geschmackvoll. Das Angebot im Pannacotta wird hauptsächlich regionale und saisonale Speisen enthalten. Es gibt eine feste Speisekarte mit einem immer wechselnden Tagesgericht. Silke Müller verspricht den Gästen „Frische, Qualität, Service und Freundlichkeit“. Hinzu kommen regelmäßige Termine für Themen-Kochkurse. Nachfragen dafür gibt es schon von der Rochowschule. Für ein jüngeres Publikum hat Silke Müller auch eine Milchshake- und Lassi-Karte.

Bilder von Dirk Haber an den Wänden

Fester Bestandteil ist eine ständige Ausstellung mit allerdings wechselnden Bilder des Pritzwalkers Dirk Haber. „Er hat schon immer seine Bilder gepostet“, erklärt Silke Müller, „und ich habe ihn gefragt, ob die nicht mal jemand sehen soll.“ Gesagt, getan, und die Bilder fügen sich in das Gesamtganze nahtlos ein. Ein sehenswerter Hingucker, der ein bislang verstecktes Talent der Öffentlichkeit offenbart.

Im Raum integriert ist auch eine ständige Ausstellung mit Bildern des Pritzwalkers Dirk Haber. Quelle: Bernd Atzenroth

Geöffnet haben wird das neue Café dienstags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr. Gerade von der Sonntagsöffnung verspricht sich Silke Müller etwas, denn beim Einrichten hat sie mitbekommen, wie viele Pritzwalker tatsächlich sonntags durch die Stadt flanieren. Am heutigen Samstag ist ebenfalls geöffnet – das Café Pannacotta macht beim Familien- und Einkaufsnachmitttag in Pritzwalk, der von Blumen Römer initiiert wurde. Zwölf Geschäfte in der Innenstadt haben von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Von Bernd Atzenroth

Die Jury hat entschieden: Meyenburg richtet das Abschlussfest der Tour de Prignitz 2018 aus. Auch die weiteren Etappenstädte stehen nun fest – es sind: Wusterhausen, Perleberg und Wittenberge. Die beliebte Tour für Hobby-Radfahrer startet Ende Mai in Heiligengrabe. Hier erfahren Sie alle wichtigen Informationen zur Tour de Prignitz.

24.11.2017

Der nach Firmenangaben weltgrößte Teleskopkran ist derzeit am Gnevsdorfer Vorfluter im Einsatz. Das dortige Wehr reguliert den Zufluss der Havel in die Elbe. Allerdings müssen die erst rund 15 Jahre alten Tafeln aufgearbeitet werden. Eine ungünstige Materialauswahl hat sie korrodieren lassen. Die Bauleute warten jetzt auf gering Windstärke zum Kranen.

23.11.2017

Weil die noch nicht ergänzte Version der Unterschriftenliste bei der Aktion „Mehr Bahn für Nordwestbrandenburg“ bereits im OPR-Kreis kursiert, wird es zwei verschiedene Listen geben, zwischen denen Unterstützer wählen können: die mit den Prignitzer Forderungen und auch weiterhin die ohne. Der Landkreis Prignitz hatte sich der OPR-Aktion angeschlossen.

26.11.2017