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Prignitz Die Prignitz hat wieder komplett Strom
Lokales Prignitz Die Prignitz hat wieder komplett Strom
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18:14 08.10.2017
Umgeknickter Baum an der B189 bei Wittenberge Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Pritzwalk/Wittenberge

Noch immer sind in der Prignitz viele Menschen mit den Folgen des Sturmtiefs Xavier beschäftigt, das in der Region am Donnerstag eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Im Pritzwalker Hainholz zum Beispiel konnte man sich zwar glücklich schätzen, dass die Waldschule kaum betroffen war, doch den Lehrgarten und den Park der Jahresbäume hat es voll erwischt, wie Hainholz-Betriebsleiter Rüdiger Jach gegenüber der MAZ erklärte.

Auch bis zum Wochenende waren in der Prignitz immer noch Menschen ohne Strom. Kein Wunder: Alleine die Wemag, Stromversorger in großen Teilen der Westprignitz, verzeichnete die größten Schäden, die sie jemals abzuwickeln hatte. Erst am Sonntag gegen 14.30 Uhr waren wieder alle Kunden am Netz, wie Wemag-Sprecherin Diana Kuhrau mitteilte. Besonders lange war der Strom in Bendelin, Lenzersilge, Unbesandten und KIetz ausgefallen. Auch wenn die letzten Reparaturarbeiten am Sonntag abgeschlossen sein sollten, ließ die Wemag ihren Krisenstab noch bestehen – über seine Auflösung wird am Montag entschieden. Stromkunden müssen im Zuge der Reparaturarbeiten mit kurzfristigen Stromabschaltungen rechnen.

Längere, bisweilen stundenlange Stromausfälle hatte es aber auch im Osten des Landkreises, etwa in Bölzke oder Boddin, gegeben, wie dortige Anwohner berichten. Auch im Raum Putlitz hatte der Sturm unzählige Bäume umgeknickt. Zwischen Laaske und Lockstädt lag auch am Samstagnachmittag noch ein Baum auf einer Überlandleitung. Andere umgefallene Bäume drückten an der Verbindungsstraße sogar an einigen Stellen den Asphalt nach oben.

In Wittenberge hatte man sich auf ein arbeitsreiches Wochenende bei den Aufräumarbeiten eingestellt: Die Feuerwehr Wittenberge richtete für das Wochenende eine Bereitschaft auf der Feuerwache ein. Die aktuelle Einsatzzahl wegen des Orkans lag am Samstagmittag in Wittenberge nach Angaben des Feuerwehr-Presseverantwortlichen Norman Rauth schon bei 104 – Tendenz weiter steigend. Weitere Einsätze seien noch in der Abarbeitung.

Von Bernd Atzenroth

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