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Die erste Hälfte ist geschafft

Mit dem zweiten Bauabschnitt der B 189 in Heiligengrabe wird dieses Jahr wohl nicht mehr begonnen Die erste Hälfte ist geschafft

Seit vorgestern rollt der Verkehr in der Straßenbaustelle an der Bundesstraße 189 in Heiligengrabe auf der südlichen Fahrbahnseite. Nach knapp dreimonatiger Bauzeit wurde am Vormittag die erste neu gebaute Straßenseite für den Verkehr freigegeben.

Heiligengrabe. Gleichzeitig wurden auf der nördlichen Seite die Absperrungen zwischen dem Gehweg und der provisorischen Fahrbahn abgebaut, damit auch diese Seite nun erneuert werden kann. Für die zweite Hälfte dieses ersten Bauabschnittes veranschlagt Bauleiter Dirk Grunert von der Eurovia nur noch vier Wochen. "Das geht wesentlich schneller, weil wir auf der nördlichen Seite nicht mehr so umfangreiche Nebenarbeiten haben." Zu diesen gehörten nämlich auch der neue Gehweg, der ebenfalls fertig ist, und ein großes Regenauffangbecken.

Am Mittwoch wurde dann zunächst die alte Fahrbahn abgefräst, informierte Bauleiter Dirk Grunert. Und dann soll es mit der Fertigstellung ganz schnell gehen ‒ inklusive der neuen Straßenbeleuchtung, des neuen Gehweges und der veränderten Anbindung der Rosenstraße an die Bundesstraße.

Doch dabei wird es voraussichtlich in diesem Jahr bleiben. Mit dem ursprünglich ebenfalls noch für dieses Jahr geplanten zweiten Bauabschnitt wird wahrscheinlich nicht mehr begonnen. Der würde von der Einmündung Rosenstraße bis fast an den Maulbeerwalder Weg heran reichen. "Auch wenn wir noch vor dem Wintereinbruch die südliche Seite fertig bekommen würden ‒ für die nördliche Seite reicht die Zeit hundertprozentig nicht mehr aus." Während der Winterpause, von der niemand weiß, wie lange sie dauert, müsste der Verkehr über den nördlichen Gehweg geführt werden ‒ teilweise bis unmittelbar an die Grundstücksgrenzen heran. Wenn dann noch der Winterdienst den Schnee auf die Seite schieben würde, wäre ein solcher Zustand den Anwohnern nicht zuzumuten. "Das wäre das reine Chaos", so Grunert. Und das sollte seiner Meinung nach unbedingt vermieden werden.

Die Gemeindeverwaltung weiß laut Aussagen des Bauleiters seit einigen Tagen über diese Verzögerung Bescheid. Die geplante Bauzeit könnte sich nun bis in den September 2014 hinein verlängern. Eigentlich sollte schon im August nächsten Jahres alles fertig sein. "Aber wenn wir, wie in diesem Jahr, im März noch einmal komplett einfrieren, wird’s mit einer Fertigstellung im August eng." Grunert betonte, dass sich die vertraglich vereinbarte Bausumme durch diese Verzögerung nicht erhöhen werde.

Auch wenn in vier Wochen die Bauarbeiten am ersten Abschnitt beendet sind, werden am zweiten noch so lange vorbereitende Arbeiten ausgeführt, bis diese wegen der niedrigen Temperaturen ebenfalls eingestellt werden müssen. "Wir bauen dort noch an der neuen Schmutzwasserleitung."

Von Uta Köhn

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