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Die größte Gans für die Putlitzer Siegerin

Putlitzer Preis geht an Gundi Hergets Kurzgeschichte „Sofabraten“ Die größte Gans für die Putlitzer Siegerin

And the Putlitzer Preis goes to... Gundi Hergets. Die Autorin räumte in der Putlitzer Nikolaikirche den Preis des Literaturvereins 42er-Autoren ab. Zum Thema "Gans oder gar nicht" konnten Bewohner eine eigene Kurzgeschichte einreichen und damit ergattern, was unter Schriftstellern längst anerkannt und begehrt ist.

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Gundi Herget mit ihrer Siegergans. Die gebürtige Münchenerin bekam den diesjährigen Putlitzer Preis.

Quelle: Thätne

Putlitz. Die 42er-Autoren, ein Literaturverein, luden am Samstag zur Lesung und 11. Preisverleihung in die Putlitzer Nikolaikirche. Der „Putlitzer Preis“ hat sich in der Kulturszene etabliert und ist begehrt bei Autoren in der gesamten Republik. Zum Auftakt der Veranstaltung spielte traditionell der Putlitzer Fanfarenzug.

42er-Autoren, Mitglieder des Vereins, gaben vor jeder Lesung eine Laudatio zur Vita und zum Inhalt der Kurzgeschichte der sechs in die engere Wahl gekommenen Schriftsteller. Neu auch die Verleihung von Preisen an Putlitzer, die aufgefordert waren, eine Kurzgeschichte einzureichen. Thema für alle war: „Gans oder gar nicht“.

Auch in diesem Jahr übernahmen Gymnasiasten des Pritzwalker Gymnasiums die Lesung der einzelnen Geschichten. Lucy, Benjamin, Patrick, Celine, Lara und Pauline meisterten die Texte mit Bravour, dafür und für die Qualität der Arbeiten gab es großen Applaus vom Publikum.

Stipendiatin stellt sich vor

Auch Maria Maier stellte sich vor. Sie ist die Siegerin des Residenzstipendiums „42 Tage Putlitz“ 2015. Die 1983 im Südschwarzwald geborene Künstlerin hat in Berlin Neuere deutsche Literatur und Geschichte studiert. Sie ist Musikerin, Theaterdramaturgin, Stückeschreiberin und wendet sich mit Kurzgeschichten und einem Romanprojekt nun auch der Literatur zu. „Applaus für Hilda“ ist der Arbeitstitel ihres Romans, an dem sie während ihrer Residenz in Putlitz schreiben möchte.

Jury und Publikum entschieden sich schließlich für eine Siegerin sowie die Platzierten und kürten Gundi Herget mit ihrer Kurzgeschichte „Sofabraten“ zur diesjährige Putlitzer Preis-Trägerin. Platz zwei ging an Thomas Wolter und der dritte Platz an Frauke Angel. Es sei eine knappe Entscheidung gewesen. Alle Geschichten waren im Übrigen durchweg spritzig und humorvoll. Für die Gäste in der Kirche ein literarischer Genuss.

Anerkennung für die Putlitzer Bürger

Der 42er-Literaturverein ist seit zehn Jahren in Putlitz ansässig. Diesen Anlass wollten die Vereinsmitglieder dazu nutzen, um sich bei den Bürgern zu bedanken. Die waren bereits am Freitag zu einer Lesung in die Pfarrscheune eingeladen. Claudia Kociucki führte durch den Abend. Sie trug zu den Lesungen eine kurze Einführung zum Inhalt der Romane sowie zur Vita der Autoren vor. Die Passagen aus den vier Romanen und Erzählungen begeisterten das aufmerksame Publikum. So gab es auch Applaus für Cordula Hamann und Celine Wegert für den Roman „Spuren im Schnee“, der 2016 erscheinen wird. Cordula Hamann ist eine Berliner Autorin. Die Putlitzerin Celine Wegert geht aufs Pritzwalker Gymnasium und lektoriert die jugendlichen Szenen in diesem Roman. Zudem lasen Kaelo Michael Jansen und Jörg Lingrön aus ihrem „Ost-West“ Roman und Hans Dieter Neumann aus seinem „Ostsee Krimi“. Vorgestellt wurde der Putlitz-Roman von Ulrike Renk, die zu den 42er-Autoren gehört, am Wochenende aber nicht dabei sein konnte. Die Bücher der lesenden Autoren bekommt die Putlitzer Bibliothek.

Von MAZ

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