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Prignitz Diese Gegenstände kennt jedes DDR-Kind
Lokales Prignitz Diese Gegenstände kennt jedes DDR-Kind
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00:19 11.10.2017
Der Wimpel der Jungpioniere ist eines der Exponate der Ausstellung. Quelle: Jens Wegner
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Perleberg

Sandmännchen und Spee gibt es immer noch. Auch ein paar Trabis rollen noch. Andere Alltags- und Gebrauchsgegenstände sind mit der DDR untergegangen. Im DDR-Geschichtsmuseum im Dokumentationszentrum Perleberg hat vieles davon aber noch einen Platz gefunden.

Das Anliegen und oberstes Ziel des Dokumentationszentrums ist es, die beiden deutschen Diktaturen darzustellen, um eine Wiederholung zu verhindern und Impulse für ein demokratisches einheitliches Deutschland zu geben. Zu finden sind im DDR-Geschichtsmuseum viele Relikte aus dem real existierenden Sozialismus, unterteilt in Themenbereiche wie die DDR als Staat, Blockparteien, Massenorganisationen, Staatssicherheit der DDR, Zeitgenössische Bibliothek, Wehrpolitisches Kabinett, Verordneter Atheismus und Kirche in der DDR, Schule, Pionierorganisationen, die Jugendorganisation FDJ, Widerstand und Opposition sowie das Ministerium des Inneren. Aus dem Lebensalltag der DDR finden sich viele typische Gebrauchsgegenstände wieder.

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Diese Alltagsgegenstände kennt in Brandenburg fast jeder: Das Dokumentationszentrum Perleberg beherbergt eine ständige Ausstellung zum DDR-Alltag. Inzwischen stehen 20 Räume zur Besichtigung offen. Dazu kann die Bibliothek genutzt werden.

Räume wurden eingerichtet wie Konsum- oder HO-Verkaufseinrichtungen, Gaststätten und DDR-typische eingerichtete Wohnzimmer, Küchen, Schlaf- und Kinderzimmer. Die politische Bibliothek im DDR-Geschichtsmuseum steht allen offen, die einfach stöbern möchten oder Informationen zu bestimmten Themen suchen, um Referate oder wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen. Jedem wird die Möglichkeit geboten, vieles aus 40 Jahren DDR nachzulesen oder von digitalen Medien auszulesen. Neben der politischen Bibliothek befinden sich im Museum umfangreiche Werke zu Themen wie Lehrerbildung und Schule, Nationale Volksarmee oder Lehrbücher zum Marxismus-Leninismus sowie über 6000 Bände Literatur aus 40 Jahren DDR.

Das Gebäude wurde etwa 1850 errichtet

Das DDR-Geschichtsmuseum befindet sich in einem geschichtsträchtigen Bau, der etwa 1850 errichtet wurde. Er diente einst der Perleberger Ulanen als Artilleriedepot, dann der Deutschen Wehrmacht und 1933 als Konzentrationslager.

Eröffnet wurde die ständige Ausstellung am 7.Oktober 2006 mit zehn Räumen zur Geschichte der DDR. Inzwischen sind mehr als 20 Räume zugänglich. Weitere sollen folgen. Das Museums-Café lädt zum Verweilen und zu Gesprächen ein.

Verdienstorden des Landes verliehen

Themenabend sind seit Februar 2009 ein fester Bestandteil der Arbeit der Betreiber Hans-Peter Freimark und seiner Frau Gisela. Im Juni 2016 wurde ihnen von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke der Verdienstorden des Landes verliehen. Damit wurde ihr Aufbau des DDR-Geschichtsmuseums gewürdigt.

Von Jens Wegner

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