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Dietmar Woidke spricht in Perleberg

Ministerpräsident im DDR-Geschichtsmuseum Dietmar Woidke spricht in Perleberg

Ministerpräsident Dietmar Woidke wird am 4. November nach Perleberg ins dortige DDR-Geschichtsmuseum kommen und dort über 25 Jahre Brandenburg sprechen. Museumsgründer Hans-Peter Freimark hatte den Kontakt gesucht und rasch ein positives Signal erhalten.

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Ministerpräsident Dietmar Woidke

Quelle: Juergen Blume

Perleberg. Große Ehre für das Perleberger DDR-Geschichtsmuseum: Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke wird der Einrichtung am Mittwoch, 4. November, höchstselbst die Aufwartung machen. Der Landesvater hält um 19 Uhr im Museums-Café einen Vortrag und beleuchtet dabei „25 Jahre Brandenburg“ – so der Titel der Veranstaltung.

Es handelt sich um den 50. Museumsabend, der in der Perleberger Einrichtung stattfinden wird. Hans-Peter Freimark, der das Museum zusammen mit seiner Frau Gisela betreut, hatte selbst den Kontakt zu Woidke gesucht. „Ich habe ihn bei einem Treffen der DDR-Opferverbände angesprochen“, erzählte Freimark der MAZ. Der Ministerpräsident sei von Anfang an sehr freundlich gewesen und habe sich aufgeschlossen dafür gezeigt, nach Perleberg zu kommen. Freimark ließ danach nicht locker, fragte ein zweites Mal. Freimark: „Er sagte ’gerne komme ich’. Danach mussten wir dann noch einen gemeinsamen Termin finden.“ Dietmar Woidke wird in seinem Vortrag auch von seinen eigenen Erfahrungen berichten und von persönlichen Erlebnissen erzählen, etwa am Tag des Mauerfalls. Natürlich lässt er auch Stationen seines beruflichen und politischen Lebens Revue passieren.

Dass es jetzt geklappt hat, den Chef der Landesregierung für eine Veranstaltung zu gewinnen, empfindet der Stadtverordnete Hans-Peter Freimark als „gut für die ganze Prignitz“ und als Anerkennung für die Arbeit, die in der Perleberger Einrichtung geleistet wird. „Wir machen ja alles ehrenamtlich“, betonte er. Viele wüssten über manches Detail der DDR-Geschichte nichts mehr. „Bei dem ein oder anderen hat es beim Besuch des Museums dann Klick gemacht“, berichtet Freimark. Ihm geht es aber nicht nur darum, in seinem Dokumentationszentrum auf die negativen Seiten der DDR-Zeit hinzuweisen. Ihm liegt am Herzen, zur Entwicklung eines demokratischen Bewusstseins in der Gesellschaft beizutragen. Unkritisch gegenüber den jetzigen Zuständen ist Freimark dabei beileibe nicht.

Dietmar Woidke ist übrigens am 4. November schon vor dem Vortrag den ganzen Tag in der Prignitz unterwegs. Unter anderem ist ein Besuch in der Freiherr-von-Rochow-Oberschule in Pritzwalk geplant.

Info: Die Veranstaltung mit Dietmar Woidke am Mittwoch, 4. November im Museums-Café des DDR-Geschichtsmuseums beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Bernd Atzenroth

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