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Diskussion zu Migration und Flucht

Perleberg Diskussion zu Migration und Flucht

Bei einem Bürgerdialog am Donnerstag, 16. November, wird das Thema „Flucht und Migration“ diskutiert. Dabei geht es vor allem um den Bezug zur Europäischen Union und der Region. Neben Vertretern aus Politik und Verwaltung sind alle Ehrenamtler und Bürger eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet ab 18 Uhr in der Kreisverwaltung statt.

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Quelle: dpa

Perleberg. Migration und Flucht sind die Themen eines Bürgerdialogs zu dem die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland sowie das Ministerium der Justiz, für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg am Donnerstag, 16. November, ab 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Landkreises einladen. In Zusammenarbeit mit dem „Bündnis für Brandenburg“ und dem Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs werden Fragen geklärt und Informationen gegeben.

Ende 2016 waren 65,6 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht und aus ihrer angestammten und rechtmäßigen Heimat vertrieben. Die Gründe dafür sind vielfältig: Bewaffnete Konflikte, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Naturkatastrophen zwingen die Menschen, ihren Heimatort zu verlassen.

1000 Menschen suchten bislang Schutz in Perleberg

Etwa 22,5 Millionen Geflüchtete sind außerhalb ihrer Staatengrenzen unterwegs. Davon sind in den vergangenen Jahren mehr als 1,2 Million Menschen in der Europäischen Union angekommen. Viele von ihnen fliehen vor Krieg und Terror aus Syrien und weiteren Konfliktgebieten. Rund 37 000 Menschen suchten seit Anfang 2015 Schutz im Land Brandenburg. „Davon etwa 1000 in Perleberg“, informiert Henry Schweigel vom zuständigen Fachbereich der Stadt Perleberg.

Es ist eine Herausforderung sowohl für Politik, Behörden und vor allem auch für Nichtregierungsorganisationen und ehrenamtlich Tätige in vielen Bereichen. So kommen am Donnerstag alle Beteiligte an einen Tisch: Politiker, Mitarbeiter der Verwaltung, Ehrenamtler und Bürger. Es werden unter anderem folgende Fragen geklärt: „Wie soll die EU handeln?“ und „Was haben wir damit zu tun?“ Es diskutieren unter anderem Reiner Kneifel-Haverkamp, Referatsleiter im Ministerium der Justiz, für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie Patrick Lobis von der Europäischen Kommission in Deutschland mit. Am Gespräch nehmen auch Sabine Kramer, zweite Beigeordnete des Landkreises Prignitz, Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann und Annett Jura, Bürgermeisterin der Stadt Perleberg sowie die Schirmherrin der Veranstaltung, teil. Moderieren wird der Journalist Benjamin Stöwe.

Der Bürgerdialog ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung organisiert der Verein Deutsche Gesellschaft. Um eine Anmeldung wird per E-Mail an sebastian.roesner@deutschegesellschaft-ev.de oder per Telefon unter 03088/41 22 02 gebeten.

Von Marcus J. Pfeiffer

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