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Dömnitzstadt will sich modern aufstellen

Pritzwalk Dömnitzstadt will sich modern aufstellen

Die Stadt Pritzwalk beginnt im kommenden Jahr mit der Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Damit will die Stadt auch das Marketing und die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes verbessern. Es geht um die Bereiche Wohnen und Natur, Bildung und Soziales, Freizeit, Sport, Tourismus sowie Kunst und Kultur.

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Zum Stadtmarketing gehört auch das neue Logo, das Kathrin Reiter entwickelt hat und Vizebürgermeister Ronald Thiel zeigt.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Vielfalt ist gut, aber sie muss sich in vorgegebene Formate einfügen. So in etwa lautet das Credo des Pritzwalker Vizebürgermeisters Ronald Thiel, wenn es um das Stadtmarketing geht. „Das wichtigste ist sicher, die Innenstadt und die Wirtschaft gemeinsam zu entwickeln“, sagt Ronald Thiel. Als ein erfolgversprechender Weg habe sich die Konzentration auf wenige „Formate“ erwiesen, wie festgelegte Veranstaltungen in Planungsdeutsch genannt werden.

Dazu zählen die vier festen Feste, die in jeder Jahreszeit in der Dömnitzstadt gefeiert werden: Der musikalische Frühling, die Pritzwalker Festtage, das Herbstleuchten und der Weihnachtsmarkt. Das sind feste Größen im Veranstaltungskalender nicht nur der Stadt, sondern des gemeinsamen Mittelzentrums mit Wittstock. „Wir stimmen die Termine im Vorfeld ab, damit wir uns nicht gegenseitig die Besucher abspenstig machen“, erklärt Ronald Thiel.

Pritzwalk als Bildungsstandort

Hinzu kommen die privat organisierten Veranstaltungen wie das Straßenfest, die Heidelbeertage, und die Eröffnung der Kniepersaison. „Diese Veranstaltungen werden zum Erfolg, wenn sich alle an die Formate halten“, versichert Roland Thiel.

Die genannten Veranstaltungen sollen im zu erstellenden Stadtmarketing unter der Rubrik „Innenstadt und Wirtschaft“ zusammengefasst werden. Fünf Themenbereiche werden ins Konzept aufgenommen. Neben dem erstgenannten sind das Wohnen und Natur, Bildung und Soziales, Freizeit, Sport Tourismus sowie Kunst und Kultur. Im Thema Wohnen und Natur sind die Entwicklung der Innenstadt und der Ortsteile angesiedelt.

Pritz­walk soll als Bildungsstandort für die gesamte Umgebung vorangebracht werden. Das gilt es auch in Kooperation mit Wittstock, Heiligengrabe und ­Meyenburg umzusetzen und nicht zuletzt mit der Umgestaltung der Tuchfabrik zu verdeutlichen. Beim Thema Freizeit, Sport und Tourismus geht es um die „ganz, ganz vielen Vereine in der Stadt“, wie der stellvertretende Bürgermeister erklärt. Sie alle sollen in den Sport-und Freizeitstätten am und im Hainholz, inklusive dem Bad ein Zuhause finden und sich entwickeln. Nicht zuletzt die geplante Anschaffung eines Kunstrasenplatzes für den Fußball- und Hockeyverein (MAZ berichtete) soll dieses Profil weiter voranbringen.

Es geht auch um eine intensivere Kooperation mit den Nachbar

Kunst und Kultur schließlich werden unter anderem im Museum und dank der Kunstfreunde Pritz­walk entwickelt. Bekanntlich sollen nach Vorstellungen der Stadt die Kunstfreunde ihr Domizil ebenfalls in der sanierten Tuchfabrik beziehen.

All dass sind Vorstufen für ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (Insek). „Diesen Prozess haben andere Kommunen bereits abgeschlossen“, sagt Ronald Thiel, „Aber bei uns gilt es, die Ziele sowohl mit den Partnern der Kooperation als auch mit unseren Nachbarn abzustimmen.“ Im kommenden Jahr soll die Arbeit daran beginnen.

Von Andreas König

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