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Düngemittel-Laster brannte bei Tüchen aus

Bundesstraße 107 stundenlang voll gesperrt Düngemittel-Laster brannte bei Tüchen aus

Ein Sattelzug brannte am Mittwochvormittag bei Tüchen (Gemeinde Groß Pankow) vollständig aus. Der 60-jährige Fahrer aus Neubrandenburg konnte sich unverletzt aus dem Düngemittel-Fahrzeug retten. Fünf Feuerwehren kamen zum Einsatz. Die Bundesstraße war stundenlang voll gesperrt. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.

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Die Zugmaschine des Düngemittel-Lkw brannte vor dem nördlichen Ortseingang Tüchens aus. Die Ladung blieb unbeschädigt.

Quelle: Andreas König

Tüchen. Ein mit künstlichem Dünger beladener Sattelzug ist am Mittwoch gegen 10.46 Uhr bei Tüchen ausgebrannt. Der Fahrer, ein 60-jähriger Mann aus Neubrandenburg, war mit seinem Lastzug aus Richtung Mesendorf kommend in Richtung Tüchen unterwegs, als er nach eigenen Angaben einen Knall hörte und das Fahrzeug Feuer fing.

Der Mann brachte sich auf dem schnellsten Wege in Sicherheit, während das Fahrerhaus und die Zugmaschine bis an den Sattelauflieger heran ausbrannten. Die Reifen platzten unter der Hitze ebenso wie die Front- und Seitenscheibe der Fahrerkabine barsten.

Alarmiert wurden die freiwilligen Feuerwehren Groß Pankow, Lindenberg, Mesendorf, Garz/Hoppenrade und Pritzwalk. Mit insgesamt 14 Kameraden und sieben Fahrzeugen löschten sie das brennende Fahrzeug und konnten so ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung verhindern. Die bestand aus Ammoniumsulfat, einem der am häufigsten eingesetzten künstlichen Düngemittel.

Zwar bestand keine gesonderte Brand- oder gar Explosionsgefahr, dennoch war es das Ziel der Feuerwehrleute, ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung zu verhindern.

Aus Sicherheitsgründen war auch ein Rettungswagen an der Einssatzstelle, um bei Bedarf medizinische Hilfe zu leisten. Zum Glück kamen weder der Fahrer des Lkw noch sonst eine Person zu Schaden.

Zudem wurde eine Spezialfirma damit beauftragt, das Gemisch aus Löschschaum, Ölbindemittel sowie ausgetretene Betriebsstoffe des Lkw abzupumpen. Dank der Übersicht, welche die Feuerwehrleute bewiesen, ist keine Substanz ins Erdreich oder die Kanalisation gelangt. „Die Kameraden haben eine einfache aber wirksame Flüssigkeitssperre aus Erde errichtet“, lobte Falko Dietsch von der unteren Umweltbehörde des Landkreises Prignitz.

Wegen der Räumungsarbeiten und der anschließenden Bergung des Unfallfahrzeugs war die Bundesstraße 107 für mehrere Stunden gesperrt. Kurz nach 13 Uhr war eine Umleitung ausgeschildert, informierte Polizeisprecherin Ariane Feierbach von der Polizeidirektion Nord in Neuruppin. Die Brandursache stand am frühen Nachmittag noch nicht fest, ebenso nicht die Höhe des Schadens.

Von Andreas König

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