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Düpow bester Pausenort der Tour de Prignitz

Preisgeld an Ortsvorsteher Reiner Guhl übergeben Düpow bester Pausenort der Tour de Prignitz

Für den besten Pausenort gibt es bei der Tour de Prignitz ein Preisgeld von 1000 Euro. In diesem Jahr war sich die Jury einig, dass der Perleberger Ortsteil Düpow die Radler am besten zur Mittagszeit aufgenommen hat. Ortsvorsteher Reiner Guhl nahm den Scheck am Donnerstag entgegen.

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Scheckübergabe in Düpow (v.l.): Sandra Fritsch, Rainer Guhl, Ingrid Wuschke und im Hintergrund ein selbst gebautes Windspiel.

Düpow. Reiner Guhl gehört nicht zu jenen, die schnell sprachlos sind. Doch dass Düpow das Preisgeld für den besten Pausenempfang bei der Tour de Prignitz einstreicht, hat den Ortsvorsteher des Perleberger Ortsteil doch die Sprache verschlagen. „Das kommt so überraschend, dass wir noch gar nicht sagen können, wofür wir das Geld verwenden wollen“, räumte Reiner Guhl am Donnerstag unumwunden zu. Sandra Fritsch, die Studioleiterin von Antenne Brandenburg in Perleberg, und Ingrid Wuschke, die Geschäftsstellenleiterin der MAZ in Pritzwalk, überreichten die 1000 Euro – den großen symbolischen Scheck zur Erinnerung und den richtigen Scheck zum Einlösen.

„Die 1000 Euro zahlen wird jetzt erst einmal auf unser Dorfkonto ein“, verriet der Ortsvorsteher. Dieses Konto wurde vor zwei Jahren zur 775-Jahr-Feier von Düpow einrichtet. Reiner Guhl ließ dann aber doch durchblicken, wie es die Düpow halten: „Die Ideen kommen beim Machen.“

Düpow hat für die Aufnahme der 760 Radler aus Pritzwalk am zweiten Tour-Tag viel Lob bekommen. Wie Sandra Fritsch berichtete, gab es in der Jury keine lange Diskussion über den besten Pausenort. „Mit 92 Punkten lag Düpow klar vorn“, sagte die Antenne-Moderatorin. Der historische Hof Guhl, den bereits der Großvater von Reiner Guhl bewirtschaftete, war für die Bedürfnisse der Radler bestens hergerichtet. Auch wenn die meister Radfahrer ihr Mahl an den Tischen einnahmen, so gab es doch eine Vielzahl lauschiger Ecken auf dem Hof, wo es sich die Gästen unter Bäumen, auf Strohballen oder auch auf historischen Gerätschaften bequem machen konnten. Eine weite Halle war möbliert wie eine große gute Wohnstube mit Sesseln, Sofas, einem Flügel und einer Schrankwand aus den 1970er Jahren mit Sammeltassen. „Das sind Stücke vor allem aus unserem Familienbestand“, berichtet Reiner Guhl. Sie sind einfach zu schade zum Wegwerfen.

Der Ortsvorsteher war am ersten Tour-Tag nach Telschow zur Mittagspause gefahren: „Ich wollte mir ein Gefühl für den Empfang holen.“ Der Tour zollte er Respekt für die große logistische Leistung. Ingrid Wuschke bestätigte dies. Die heutige Tour sei nicht mehr mit der Tour in der Anfangszeit zu vergleichen, als einige Dutzend Leute mitfuhren, die ihr Pausenbrot selbst mitbrachten.

Von Michael Beeskow

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