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Edis baut neues Umspannwerk in Pritzwalk

Drei Millionen für höhere Versorgungssicherheit Edis baut neues Umspannwerk in Pritzwalk

Ein völlig neues Umspannwerk entsteht im Auftrag der Edis am Stadtrand von Pritzwalk. Drei Millionen Euro investiert der Energieversorger in ein neues Betriebsgebäude. Darin enthalten ist sämtliche Technik, die jetzt noch ein weitaus größeres Nachbargrundstück ausfüllt.

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Derzeit werden die Fundamente für das neue Betriebsgebäude gegossen.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Sehr groß wirkt das neue Betriebsgebäude der Edis auf dem Gelände an der Kyritzer Chaussee nicht. Kaum vorstellbar, dass in dem Neubau einmal die komplette Umspanntechnik enthalten sein soll, die jetzt das weitaus größere Nachbargrundstück ausfüllt. Und doch soll es so geschehen. „Wir bauen in Pritzwalk ein völlig neues Umspannwerk“, sagt Danilo Fox, Pressesprecher der Edis aus Fürstenwalde. Voraussichtlich Mitte 2016 soll dann die Technik in ihr neues Zuhause eingebaut werden. „Die Investition erhöht vor allem die Versorgungssicherheit für die Stadt Pritzwalk und das Umland“, erklärt der Sprecher.

Gegenwärtig arbeitet die Firma Ingenieurbau Oberland aus Neugersdorf bei Zittau am Fundament des neuen Gebäudes. Die Grundplatte ist bereits geschüttet, jetzt sind die Außenwände an der Reihe. Der Beton wird in Pritzwalk angemischt und kommt in einem großen Mischfahrzeug zur Baustelle. Kurz nachdem Fahrer Torsten Lau die erste Portion in die Betonförderpumpe von Maschinist Mario Jülich laufen lässt, nimmt Laborantin Karina Nagel von der Deutschen Baustoffprüfung GbR aus Putlitz eine Probe des Baustoffs. Ein spezieller Quader älteren Baujahrs eignet sich laut der Expertin am besten für diese Zwecke, weil jede Seitenwand einzeln weggeklappt werden kann. Der feste Beton muss sieben Tage lang im Wasser liegen und wird dann nach 27 Tagen erneut untersucht, ob er die versprochenen Eigenschaften besitzt. Unterdessen strömt der flüssige Beton immer weiter in die Schalung. Mitarbeiter der Firma aus der Oberlausitz lassen, mit mehreren Flaschenrüttlern bewaffnet, im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus dem Gemisch, um dessen Festigkeit zu erhöhen. Zunächst ziehen die Bauleute die Wände einer Haushälfte hoch. Anschließend kommt der restliche Teil des Gebäudes an die Reihe.

Rund drei Millionen Euro investiert die Edis in das neue Umspannwerk. Wenn es seinen Betrieb aufgenommen haben wird, soll das alte Werk zurückgebaut werden“; kündigt Danilo Fox an.

Demnächst wollen auch die Stadtwerke Pritzwalk ein eigenes Umspannwerk bauen. Die Vorbereitungen dazu laufen, sagt der kaufmännische Leiter des Unternehmens, Christian Porst. In beiden Umspannwerken wird die Hochspannung von 110 Kilovolt auf 15 bis 20 Kilovolt heruntertransformiert.

Von Andreas König

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