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Edle Textilien im Schloss Wolfshagen

Ausstellung ab 22. Mai Edle Textilien im Schloss Wolfshagen

Seltene Tücher, Spitzen und andere Textilien aus dem 19. Jahrhundert sind ab 22. Mai im Schloss Wolfshagen zu sehen. Die Ausstellungsstücke sind Erbstücke aus dem Besitz von Bernhard von Barsewisch und sind nur deshalb erhalten, weil sie noch vor Kriegsende durch eine Erbschaft nach Karlsruhe gelangt sind.

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Diese Tücher aus feiner Spitze sind nur ein Teil der interessanten Erbstücke in der Ausstellung.

Quelle: privat

Wolfshagen. Im Schloss Wolfshagen wird am Sonntag, 22. Mai, eine neue Abteilung mit Textilien eröffnet, die größtenteils als Erbstücke aus dem 19. Jahrhundert stammen. Die meisten kommen von den Putlitz‘schen Gütern Groß Pankow und Retzin. Sie sind aber nur vorhanden, weil sie beim Kriegsende nicht auf den Gütern waren, sondern durch frühere Erbschaften zum Beispiel nach Karlsruhe gekommen sind. Vor allem Luise von Barsewisch, geborene von Schkopp, die als Halbwaise in der Familie zu Putlitz in Groß Pankow aufwuchs, hat ihre ererbten Stücke (auch schadhafte) mit großer Pietät bewahrt. Nun sind sie wieder in der Prignitz und werden als eine zur Gutshauseinrichtung passende Ergänzung ausgestellt.

Raritäten mit edler Handarbeit

Feine Damast-Tischwäsche wird in einem eigens von Tischler und Restaurator J. Zimmermann in Putlitz angefertigtem Möbel in Schubladen mit Glasabdeckung werden gezeigt. Dabei ist das älteste Stück von 1708. Ferner gibt es einfache, auf dem Dorf gewebte und ganz feine, aus Manufakturen stammende Handtücher, feinste Weißstickerei, besonders auf Batist-Taschentüchern. Dazu kommen Hauben, Seidenbänder, Spitzen, Kaschmir-Schals und andere Accessoires, vielerlei Handarbeiten, darunter auch Kreuzstich und Perlstickerei. Eine große Rarität ist ein Cape von Schwanenflaum aus vom Kürschner verarbeiteten Bälgen von erwachsenen und jungen Schwänen, aus Riga oder Sankt Petersburg um 1870 – auch ein Erbstück.

Dauerhaft ist diese Ausstellung im ehemaligen Seddin-Raum zu sehen, der nicht sehr groß ist. Zählt man aber alle Schubladen, Vitrinen und gerahmten Textilien zusammen, kommt man auf eine Ausstellungsfläche von 200 Quadratmetern. Für die Schau werden für fünf Wochen – bis 26. Juni – viele der Schübe auf Tischen im Souterrain ausgebreitet, sodass sie mehrere Personen gleichzeitig sehen können. Bei der Eröffnung ist zum letzten Mal die Ausstellung mit den grafischen Arbeiten von Armin Mueller-Stahl zu sehen. Es wird kein Eintritt am 22. Mai erhoben, allerdings ist eine Spende erwünscht.

Von MAZ-online

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