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Ehrenplakette für Hausbesitzer

Stadt Pritzwalk würdigte Investoren für erfolgreiche Teilnahme am Programm Städtebauförderung Ehrenplakette für Hausbesitzer

Bauherren, die sich in Pritzwalk erfolgreich am Stadtumbau-Programm beteiligt haben, wurden am Donnerstag von der Stadt ausgezeichnet. Mit den Emaille-Plaketten, die auf die Städtebauförderung hinweisen, erfüllt die Stadt Pritzwalk eine Forderung des Landesamtes für Bauen und Verkehr des Landes Brandenburg.

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Mit einer Plakette bescheinigt die Stadt Pritzwalk Hausbesitzern die erfolgreiche Teilnahme am Programm Stadtumbau: (v.l.): Ronald Thiel, Jens-Norbert Groß, Andreas Strauch, Volker Sparre, Bernd Neubüser, Wolfgang Brockmann, Sylke Hildebrandt und Christian Duchrau

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. 34 Wohnungen in bester Altstadtlage. Das Ergebnis der Städtebauförderung in Pritzwalk kann sich sehen lassen. Für zunächst vier Hausbesitzer gab es am Donnerstag Emaille-Plaketten, die auf die Städtebauförderung hinweisen. Andreas Strauch, Jens-Norbert Groß, Bernd Neubüser und Pfarrer Volker Sparre haben mit Hilfe der Städtebauförderung wertvolle Bausubstanz sanieren lassen und so wieder einer Nutzung zugeführt. Wobei der Geistliche die Auszeichnung für die Sanierung des Glockenstuhls in der Sankt-Nikolai-Kirche entgegennehmen konnte.

So sieht die Plakette für 2014 aus

So sieht die Plakette für 2014 aus.

Quelle: Andreas König

Bernd Neubüser hat die Häuser Doerfelstraße 13 und Jahnstraße 6 sanieren lassen, wodurch zusammen zwölf Wohnungen entstanden sind. Andreas Strauch beteiliget sich am Programm, mit den Häusern Magazinplatz 6 und Doerfel­straße 6 mit insgesamt 15 Wohnungen. Jens-Norbert Groß hat sieben Wohnungen mit der Sanierung des Hauses Kirchstraße 2 geschaffen. „Tja, bei mir wohnen der Turmfalke und Fledermäuse“, scherzte Pfarrer Volker Sparre. Doch der Glockenturm war gleichfalls ein für die gesamte Stadt wichtiges Vorhaben. Neben diesen privaten und institutionellen Bauherrn kann sich die Stadt Pritzwalk selbst zwei erfolgreich wieder hergerichtete Gebäude als Verdienst anrechnen. Das ehemalige Stadthotel sowie der Bahnhof wurden ebenfalls mit Geld aus der Städtebauförderung hergerichtet.

Mit den Plaketten erfüllt die Stadt Pritzwalk eine Forderung des Landesamtes für Bauen und Verkehr des Landes Brandenburg. „Auf die Förderung“, heißt es darin, „ist bei den einzelnen Vorhaben nach Fertigstellung in geeigneter Form hinzuweisen. „Es war uns aber ohnehin ein Bedürfnis, den Bauherrn für ihren Einsatz zu danken“, sagte Bürgermeister Wolfgang Brockmann, der die Plaketten am Donnerstag im Rathaus überreichte. Bei der Gestaltung der Ehrentafeln hat sich die Stadt von den üblichen Denkmalschutzschildern leiten lassen. „Wie so etwas gestaltet wird, darüber kann jede Stadt im Rahmen der Vorgaben entscheiden“, erklärte der Bürgermeister. In anderen Kommunen habe man sich zum Beispiel für Plexiglastafeln entscheiden, doch in Pritzwalk habe man etwas Wertbeständigeres haben wollen. Der Stadtentwicklungsausschuss hatte sich im September für den jetzt vorliegenden Entwurf entschieden. Die Plaketten ließ die Stadt im sächsischen Penig beim Muldethaler Emaillierwerk eigens anfertigen.

Einige Bauherren erhielten übrigens zwei Plaketten. Sie haben bereits 2012 Häuser fertiggestellt und werden dafür nun rückwirkend gewürdigt. „Wir hoffen natürlich, dass diese Auszeichnung Ansporn ist, für Wiederholungstäter im positiven Sinn“, sagte Vizebürgermeister Ronald Thiel. Da Pritzwalk erst seit 2011 ins Stadtumbaprogramm aufgenommen wurde, ist eine Förderung noch bis 2018 möglich. „Naja, das erste haus muss ich erst ml sacken lassen“, saget Jens-Norbert Groß auf die Frage, ob er sich die Sanierung weitere Häuser denken könnte. Bernd Neubüser hingegen hat bereits Nägel mit Köpfen gemacht und sein Geburtshaus in der Doerfelstraße saniert – ohne Förderung. Aber es gibt noch genügend Häuser, die auf Sanierung warten.

Von Andreas König

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