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Prignitz Ehrung für Peter Gronau und Volker Lehmann
Lokales Prignitz Ehrung für Peter Gronau und Volker Lehmann
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00:19 09.11.2017
Holger Rohde (l.) übergibt im Kulturhaus hier Volker Lehmann (r.) die Auszeichnung. Peter Gronau (M.) hatte zuvor seine erhalten. Quelle: Feuerwehr Pritzwalk
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Pritzwalk

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und darum bietet sich ein Feuerwehrball auch besonders gut dafür an, verdiente Brandschützer auszuzeichnen. Das war in Pritzwalk am vergangenen Samstag nicht anders. Diesmal gab es aber zwei ganz besondere Ehrungen, mit denen die beiden Geehrten, Peter Gronau und Volker Lehmann, aber gar nicht gerechnet hatten.

So bedachte Kreisbrandmeister Holger Rohde Peter Gronau mit dem Ehrenkreuz des brandenburgischen Landesfeuerwehrverbandes in Silber. Gronau, der lange Jahre Ortswehrführer in Pritzwalk war, bis er diese Funktion vor zwei Jahren abgegeben hatte, geht nun zum Jahresende auch offiziell als Fachgebietsleiter für Brandschutz in der Pritzwalker Stadtverwaltung in Rente – wer ihm bei der Stadt nachfolgen oder wie seine Arbeit dann organisiert wird, steht laut Volker Lehmann, seines Zeichens Stadtbrandmeister und stellvertretender Kreisbrandmeister, noch nicht fest. „Wir haben auf alle Fälle bereits Vorgespräche geführt“, sagte Lehmann, der zuversichtlich ist, dass nun mit dem neuen Bürgermeister Ronald Thiel zusammen auch eine gute Nachfolgeregelung gefunden wird – auch Thiel tritt sein Amt ja im Januar 2018 an.

Überraschte Feuerwehrmänner

Natürlich war Volker Lehmann involviert in die Ehrung, die Gronau am Samstagabend zuteil wurde. Was er nicht wusste: Auch ihm selbst wurde bei gleicher Gelegenheit ein Ehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes zugedacht, nämlich das in Bronze. „Das war eine Überraschung – mit einer Auszeichnung habe ich gar nicht gerechnet“, freute sich Volker Lehmann im Gespräch mit der MAZ, „das ist eine Anerkennung für die Arbeit, die man jahrelang gemacht hat.“ Und die er noch eine ganze Weile tun wird und will: Mindestens bis zum 4. Dezember 2024 übt er noch seine Tätigkeit beim Landkreis Prignitz im Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz aus, wo er in Perleberg für die Koordination von Ausbildung und Technik zuständig ist. Demnächst entscheidet der Prignitzer Kreistag turnusmäßig darüber, ob er weiter stellvertretender Kreisbrandmeister bleibt.

Überrascht war aber auch Peter Gronau darüber, dass er nun diese Auszeichnung erhalten hat. „Damit habe ich nicht gerechnet – ich bin nicht einmal auf die Idee kommen“, freute er sich. Noch 56 Tage sind es für ihn, dann tritt er den wohlverdienten Ruhestand an. „Silvester ist der letzte Tag“, sagte er. Natürlich gehe man mit einem lachenden und einem weinenden Auge, „seit 1984 war das mein Leben“, betonte Gronau. Doch sei mittlerweile die Freude über das Ausscheiden aus dem Berufsleben eigentlich größer geworden, und so habe er bewusst die Chance genutzt, mit 63 Jahren und vier Monaten in Rente zu gehen. Denn die Arbeit im und für den Brandschutz hat sich im Laufe der Jahre sehr verändert, und Peter Gronau kann sich gut vorstellen, sie in jüngere Hände zu geben. Außerdem wünscht er sich auch, mehr Zeit für andere Dinge zu haben, die lange zu kurz gekommen sind. „Bei der Feuerwehr passiert ja alles nach Feierabend und am Wochenende.“ Untätig sein wird er aber auch künftig nicht. „Ich möchte vor allen Dingen nicht vor dem Fernseher sitzen versprach er.

Es kann auch noch Gold werden

Kreisbrandmeister Holger Rohde betonte, dass die beiden Ausgezeichneten die Ehrung absolut verdient hatten. Der Prignitzer Kreisfeuerwehrverband hatte sie beantragt. Seit diesem Jahr gibt es das Ehrenkreuz in drei Stufen – es kann also durchaus sein, dass Gronau wie Lehmann später noch eine höher gestufte Auszeichnung erhalten, die jetzige ist dafür Voraussetzung.

Den Feuerwehrball selbst haben sowohl Lehmann als auch Gronau genossen, wie wohl alle anderen Anwesenden auch. „Das war wunderbar, ein voller Saal. Ich habe jedenfalls meinen Spaß gehabt“, sagte dazu Peter Gronau.

Von Bernd Atzenroth

Der Meyenburger Jugendfeuerwehrwart Sven Niemann und seine Mitstreiter wollen, dass sich Jugendwehren aus der ganzen Welt über die sozialen Medien austauschen. Die eigene Truppe ist seit 2015 bei Facebook, seit Anfang 2017 bei Instagram. Sie postet Fotos und Videos. Im Netz gab es viel Resonanz – auch aus dem Ausland.

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