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Ehrung für Pritzwalker Feuerwehrleute

Ehrenamt, dass Leben rettet Ehrung für Pritzwalker Feuerwehrleute

Der ältester Feuerwehrmann der Pritzwalker Wehren ist Alfred Haase. Seit 70 Jahren gehört er mit Leib und Seele zu den Brandschützern. Bei der Auszeichnungsveranstaltung am Sonnabend im Kulturhaus der Stadt bekam er dafür einen Präsentkorb. Für andere gab es Medaillen.

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Zu den Geehrten gehörte auch Alfred Haase (3. v. r.): 70 Jahre ist er schon Feuerwehrmann.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. „Sie sind der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält, ihr größtes Kapital.“ Große Worte, die der Pritzwalker Vizebürgermeister Ronald Thiel wählte, aber das Engagement, das die Angehörigen der Feuerwehren der Stadt Pritz­walk seit Jahren und Jahrzehnten an den Tag legen, suche seinesgleichen. Grund genug für das Innenministerium, verdiente Kameraden der Pritzwalker Feuerwehren für ihre treuen Dienste auszuzeichnen. Im Kulturhaus der Stadt ging es am Sonnabend Schlag auf Schlag.

Medaillen in Kupfer für zehn Jahre, in Bronze ab 20 Jahren, Silber ab 30 und Gold ab 40 Jahren Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Wie aber ehrt man jemanden, der bereits 70 Jahre mit Leib und Seele Feuerwehrmann ist? Jemanden wie Alfred Haase aus Buchholz? Der stellvertretende Stadtbrandmeister Peter Gronau bedauerte, dass es die Medaille für treue Dienste in Brandenburg nur bis 60 Jahre gibt. Dennoch wollte man die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen und den Unterbrandmeister für seine wahrhaft treuen Dienste mit einem Präsentkorb ehren. Insgesamt erhielten 32 Kameraden eine Auszeichnung.

Zuvor hatte Ronald Thiel darauf hingewiesen, dass sich die geplante Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 10 noch hinziehen wird. Wegen der aktuellen Marktsituation sei außerdem der Anschaffungspreis von geplanten 250 000 auf nunmehr 268 000 Euro gestiegen. Der Eigenanteil, den die Stadt zu leisten hat, beträgt jetzt 104 000 Euro. Der stellvertretende Bürgermeister zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass es mit der Beschaffung klappt, wenn auch etwas später als vorgesehen.

„Eine zeitgemäße und moderne Ausrüstung ist nicht nur wichtig für die Einsatzbereitschaft, sondern sorgt auch dafür, dass die Arbeit in den freiwilligen Feuerwehren attraktiv bleibt.

„Wir müssen uns im Klaren sein, dass die Feuerwehren bei den jungen Leuten mit anderen Organisationen konkurrieren, beispielsweise mit dem Freizeitsport“, sagte Ronald Thiel. Die freiwillige Tätigkeit der Blauröcke sei von höchstem gesellschaftlichen Wert, „sie ist das einzige Ehrenamt, das Leben rettet“, sagte Ronald Thiel unter dem Beifall der Anwesenden.

Nach der Gratulationsrunde lobte Kreisbrandmeister Holger Rohde die Arbeit der Prignitzer Feuerwehrleute im Allgemeinen und die der Pritzwalker im Besonderen: „Der Innenminister hat ja kürzlich von der Prignitz als bevölkerungsschwächstem Kreis gesprochen. Wir haben über 3000 Mitglieder in den Feuerwehren. Davon können die bevölkerungsreichen Kreise im Speckgürtel nur träumen.“ Zum Ausklang zeigte das Komikerduo Böttrich & Soutschek ein Herricht-und-Preil-Programm.

Von Andreas König

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