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Prignitz Ein Hauch von Barjazz in der Kirche
Lokales Prignitz Ein Hauch von Barjazz in der Kirche
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00:17 26.06.2016
Bei 90 Prozent seiner Stücke improvisierte das Trio. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Wie fetzig Kirchenmusik doch interpretiert werden kann, zeigte am Mittwochabend das Trio „Bending Times“ in der Wittstocker Heilig-Geist-Kirche. Die drei jungen Musiker Christian Grosch (Piano), Toralf Schrader (Kontrabass) und Enno Lange (Schlagzeug) brachten die Füße des Publikums unter anderem bei der jazzigen Form von Mozarts Requiem zum mitwippen.

Mitsingen war erwünscht: Liedtexte fand das Publikum im Gesangbuch. Quelle: Christian Bark

Neben christlichen Chorälen hatten die Musiker aber auch eigene Kompositionen wie „Magdala“, benannt nach dem thüringischen Städtchen, an dem sie immer vorbeifahren. „90 Prozent unserer Stücke sind improvisiert“, erklärte Bassist Toralf Schrader nach dem über einstündigen Konzert im MAZ-Gespräch. An diesem Abend werde das Abendgebet in der Kirche nicht gesprochen, sondern gespielt, wie Pianist Christian Grosch ankündigte. Für den gebürtigen Rheinsberger war es fast ein Heimspiel. „In Wittstock habe ich einen Großteil meiner Jugend verbracht“, berichtete er dem Publikum. Für ihn sei es faszinierend, die zum Teil schon 500 Jahre alte Musik in einer modernen Jazzform spielen zu können.

Das sah auch Wittstocks Kantor Uwe Metlitzky, der das Trio im Namen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Wittstock eingeladen hatte. „Beim Improvisieren entsteht manchmal die beste Musik“, berichtete er aus seiner Erfahrung.

Von Christian Bark

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