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Prignitz Ein Haus wird gesichert, eins abgerissen
Lokales Prignitz Ein Haus wird gesichert, eins abgerissen
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19:06 14.02.2017
Für das Haus Havelberger Straße 79 in Pritzwalk besteht noch Hoffnung. Erst einmal ließ es die Wohnungsbaugesellschaft sichern. Quelle: König
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Pritzwalk

Relativ ruhig liegt die Pritz­walker Roßstraße in der fast schon frühlingshaften Sonne. Lediglich der Verkehrslärm von der nahen Havelberger Straße stört die beschauliche Atmosphäre. Doch das ist allenfalls ein Vorgeschmack dessen, was sich ab übernächster Woche in der Roßstraße abspielen wird. Die Pritzwalker Wohnungsbaugesellschaft wird das Haus mit der Nummer 42 abreißen lassen.

„Es war einfach Gefahr im Verzuge, wir müssen handeln, es besteht Einsturzgefahr“, sagt Ellen Prill, die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft. Das zweigeschossige Gebäude stammt ihres Wissens nach aus der Zeit um 1900. Interessenten fanden sich für das seit Jahren leerstehende Haus nicht mehr. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Wohnungsbaugesellschaft nicht an einer Vermarktung interessiert wäre, im Gegenteil. „Im Moment kann ich nichts dazu sagen, aber es laufen Gespräche mit Interessenten“, sagt Ellen Prill.

Von deren Verlauf hängt auch die Zukunft des Grundstücks ab. Wenn es die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft veräußern kann, wird der neue Besitzer oder die neue Besitzerin schon etwas damit anzufangen wissen, wenn nicht bleibt es zunächst unbebaut. „Für den Fall, dass wir es behalten, kommt allerdings eine dekorative Mauer davor“, kündigt Ellen Prill an. „Nicht so etwas Modernes wie in der Havelberger Straße gegenüber der Volksbank, sondern eher etwas Historisches“, sagt sie. Fördermittel bekommt die Gesellschaft für den Abriss übrigens nicht.

Das Haus Roßstraße 42 in Pritzwalk wird ab dem 27. Februar komplett abgerissen. Quelle: Andreas König

Etwas anders verhält es sich bei einer weiteren Baustelle in der Pritz­walker Innenstadt. Das Haus Havelberger Straße 79, das an der Ecke zur Schützenstraße steht, ist gegenwärtig von rot-weiß gestreiften Warnbaken umgeben. „Um den Jahreswechsel herum hatten sich Ziegel vom Dach gelöst“. berichtet die Chefin der Wohnungsbaugesellschaft. „Wir mussten also zunächst eine Verkehrssicherung vornehmen.“ Perspektivisch soll auch das Dach repariert und auf diese Weise gesichert werden. „Wir hoffen, dafür Fördermittela aus dem Programm ’Sanieren, Sichern Erwerben’ zu bekommen“, sagt Ellen Prill. Dieses Unterprogramm der Städtebauförderung passe sehr gut für den vorgesehene Zweck. Wie es mit der Immobilie weitergehen soll steht noch nicht fest. Auch das große Eckgebäude steht seit geraumer Zeit leer. Zuletzt beherbergte es die DRK-Kleiderkammer. Es wird seit längerer Zeit mit einem roten Plakat „Wie wär’s mit uns beiden? Haus sucht Hausherren“ beworben – allerdings bislang ohne Erfolg.

Die Roßstraße ist am 27. und 28. Februar wegen des Abrisses komplett gesperrt. Bis 19. März sind Gehweg und Parkplätze nur eingeschränkt nutzbar.

Von Andreas König

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